Schäfchen auf dem Hügel
Ich hatte von meiner kleinen Bastelaktion in der letzten Woche noch einige kleine Fliegenpilze übrig. Diese wollte ich für eine Miniaturlandschaft in einem Glas nutzen. Ich stellte mir eine Art Mooshügel vor, auf dem die Pilze wachsen sollten, mit einem Schaf oben drauf. Leider hatte ich kein konserviertes Moos mehr, und frisches Moos wird so schnell braun, weshalb ich es nicht so gerne verwenden wollte. Ich bastelte mir deshalb meinen kleinen Mooshügel mit ganz einfachen Mitteln selbst.

Ich schnitzte mir ein kleines Stück Trockensteckmasse zurecht. Danach schnibbbelte ich einen ordentlichen Haufen Zeitungspapier in winzige Stücke. Die geschnitzte Steckmasse wurde mit Heißkleber bedeckt, und in den Papierschnibseln gewälzt, so dass sie überall schön mit dem Papier bedeckt war. Anschließend bemalte ich das ganze mit Acrylfarbe in verschiedenen Grüntönen. Nach dem Trocknen kam das Teil in ein schönes Glas und wurde mit meinen kleinen gebastelten Fliegenpilzen besteckt. Dazu bastelte ich noch eine ganze Menge mehr Pilze, als von der letzten Bastelaktion übrig geblieben waren.

Ein getöpfertes Schaf wurde darauf gesetzt, und mein kleines ländliches Stilleben war fertig.




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Minipilze für mein Minihaus
Im vorigen Beitrag zeigte ich Euch mein Minihaus, dass ich in eine Art Waldgarten in eine Holzkiste gesetzt hatte. Ich fand nun, dass einige kleine Pilze noch unbedingt in meinen Waldgarten gehörten. Nach einigem Überlegen bastelte ich winzige Fliegenpilze.

Ich setzte dafür je Pilz einen winzigen Tropfen Heißkleber auf ein Stück Backpapier. Über einer kleinen Perle konnte ich die Tropfen nachdem sie fast abgekühlt waren ein wenig pilziger formen. Mit einem weiteren Tröpfchen Heißkleber befestigte ich jeweils ein kurzes Stück von einem Schaschlickspieß und ließ dann alles schön auskühlen. Bemalt wurden die Pilzchen dann mit roter und weißer Acrylfarbe.
Anschließend setzte ich einige davon in meine Waldgartenkiste.




Einige kleine Fliegenpilze blieben übrig. Mit denen muste natürlich auch unbedingt noch etwas angestellt werden.
In der nächsten Woche zeige ich Euch, was ich damit gemacht habe.
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Minihaus im Kistengarten
Meine Waldkiste mit den Leuchtpilzen aus dem letzten Herbst sah inzwischen ein wenig vernachlässigt aus, oder anders ausgedrückt, ich hab sie vertrocknen lassen… Außerdem machen die leuchtenden Pilze jetzt in der helleren Jahreszeit nicht so wirklich Sinn, also musste eine umfassende Renovierung her.
Ich startete mit dem Basteln eines kleinen Holzhauses. Mein Schatzi war so lieb, mir aus zwei alten Stücken Profilholz ein hausähnliches Gebilde zusammenzuleimen und zurechtzusägen.

Das Holzteil hübschte ich ein wenig auf, bemalte es und dann sah es eigentlich ganz nett aus.



Die Holzkiste wurde neu bepflanzt. Ich nahm dafür einen kleinen roten Ahorn, zwei winzige Eiben und kleine Usambaraveilchen. Als Bodendecker fand ich neben einer Thymianpflanze eine Minze, die fast wie ein Bubikopf aussah. So eine Art hate ich bis dahin noch nie gesehen.

Hinzu kamen ein paar Rosetten des Hauswurzes und ein paar gesammelte Kieselsteine. Das Haus stellte ich auf ein großes Stück Fliese, auf das ich in Mosaiktechniḱ einen gepflasterten Weg geklebt hatte. Ein gebastelter Zaun aus Bambusstücken und Draht vervollständigt das Ganze.




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Moosbilder
Eine gute Freundin und ich bastelten gemeinsam Bilder aus konserviertem Moos.

Wir verwendeten zwei ganz einfache weiße Bilderrahmen, aus denen wir das Glas entfernten und dann klebten wir unsere Moosbilder direkt auf die Papprückwand. Das Moos ist konserviert und teilweise auch gefärbt. Wir bestellten es im Internet und leider ist dieses Moos nicht ganz billig. Dafür bleibt es aber dauerhaft farbig und schön.

Außerdem kamen noch etwas Baumrinde, künstliche Sukkulenten und einige Zweige Euphorbia Spinosa zum Einsatz. Als Kleber verwendeten wir Heißkleber.
Zunächst legten wir unsere Materialien nur in den Rahmen, schoben alles hin und her, probierten rum und klebten alles nach und nach fest, als wir dann endlich mit dem Ergebnis zufrieden waren. Ach ja, oben im Bild seht ihr noch eine durchgeschnittene Styroporkugel. Die bedeckte ich mit Plattenmoos und integrierte diesen kleinen runden Hügel ebenfalls in mein Bild.



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Puscheliger Kranz aus Pusteblumen
Es ist ja nichts neues, dass man Pusteblumen haltbar machen kann, wenn man sie in einem bestimmten Reifegrad pflückt. Das habe ich vor zwei Jahren schon mal gemacht und dazu eine kleine Deko hergestellt. In diesem Jahr wollte ich etwas deutlich aufwändigeres gestalten, nämlich gleich einen ganzen Pusteblumenkranz.

Dazu musste ich natürlich erstmal jede Menge gerade verblühte Löwenzahnblumen sammeln.

Sie müssen so sein, dass gerade eben der weiße Flaum herausspitzt, sie aber noch nicht aufgegangen sind.
Als Unterlage benutzte ich einen grün angemalten Styroporring, auf den ich die Blumen mit einfachem Wickeldraht kranzförmig befestigte. Da die Stängel des Löwenzahns recht weich sind, muss man aufpassen, sie mit dem Wickeldraht nicht zu zerschneiden. Als Schutz benutzte ich einige wenige Stücke von der Thuja, die ich ab und zu mit einwickelte. An diesen Stellen konnte ich den Draht dann schön fest anziehen.



Oben zeige ich Euch das Ergebnis der Kranzwickelei.
Und jetzt hieß es gespannt abwarten, ob sich die Blumen öffnen würden. Ganz langsam ging es los. So sah der Kranz am nächsten Tag aus:

Nach ziemlich genau 24 Stunden hatten sich einige Blumen vollständig geöffnet, ansonsten hatte sich (noch) nicht viel getan. Ich gestehe, ich war zu diesem Zeitpunkt ein wenig enttäuscht. Aber es ging weiter und weiter…


Erst nach sechs Tagen war Schluß. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich tatsächlich fast alle Blumen geöffnet und es war ein wunderschöner puscheliger Kranz aus lauter Pusteblumen entstanden.


Die Herstellung des Kranzes hat zwar ein wenig Arbeit gemacht, aber von dem Ergebnis bin ich total begeistert. Toll, was die Natur so alles zustande bringt, oder?














