Dienstag, 28. Februar 2017
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Amsterdam

Vor einigen Tagen hatte ich euch ja schon einmal von meinem Kurztripp nach Amsterdam erzählt. Und wie versprochen will ich Euch heute noch einiges mehr über diese Reise erzählen und natürlich auch anhand von Fotos zeigen.
Fangen wir doch mal mit den typischen hübschen Häusern an. Wusstet Ihr, dass in Amsterdam die Fenster der Häuser nach oben hin immer kleiner werden, und das mit voller Absicht? Zusammen mit einer möglichst großen Haustür sollte das die Häuser optisch größer erscheinen lassen.
Guckt Euch die Häuser mal genau an, wenn man erst darauf aufmerksam geworden ist, dann fällt die unterschiedliche Fenstergröße richtig auf, oder?

Aber das Töchterchen und ich beschränkten uns bei unserem Amsterdam Besuch nicht allein auf einen Spaziergang durch die Altstadt, nein, nein, etwas Kultur musste auch unbedingt sein.
Und so stand denn auch ein Besuch des Rijksmuseums an, in dem ich mir unbedingt die dort ausgestellten Bilder von Jan Vermeer ansehen wollte, allen voran natürlich „Die Milchmagd“.
Ihr erinnert Euch vielleicht daran, dass ich mich schon einmal daran versucht hatte, dieses Bild nachzumalen, und deshalb war es ein ganz besonderes Erlebnis, nun tatsächlich vor dem Original Gemälde des Meisters zu stehen.
Guckt mal die komische kleine Kiste unten rechts im Bild an. In unserer Malgruppe hatten wir damals keine Idee, was das wohl sein sollte. Und der Besuch im Amsterdamer Museum hat dieses Rätsel nun endlich lösen können:
Es ist ein Fußwärmer!
So wie ich es vestehe, ist es eine Holzkiste mit Löchern im Deckel, in die eine Schüssel mit heißem Wasser gestellt wird, und auf die man dann die Füße stellen kann, um sich zu wärmen. Wäre ich im Leben nicht drauf gekommen, Ihr etwa?

Das Rijksmuseum an sich ist übrigens durchaus auch für Nichtmaler einen Besuch wert. Es ist ein sehr beeindruckendes Gebäude, dessen große Halle und integriertes Café ohne das Bezahlen von Eintritt besucht werden können. Eintritt wird erst später fällig, wenn man die eigentliche Ausstellung besuchen will.
Ich habe keine Ahnung, was das Museum früher mal gewesen ist, aber es mutet doch schon sehr nach einem alten Schloß an, finde ich. Und durch die drei Torbögen führen, wie sollte es in Amsterdam auch anders sein: Fahrradwege, und Unmengen von Radfahrern düsen dort ständig hin und her.
Ach ja, Radfahrer! Das ist ja eigentlich eine tolle Sache, aber als Fußgänger fühlte ich mich in Amsterdam so manches Mal gefährdet, und von den Unmengen and Radfahrern fast schon bedroht. Die Radwege sind toll ausgebaut, aber Fußwege sind Mangelware, oder aber von Autos und Fahrrädern (!) zugeparkt, so dass man zu ständigem Slalomlaufen gezwungen ist.
Na gut. Das hat mir nicht so gefallen. Liegt aber vielleicht auch daran, dass ich derartigen Radverkehr einfach nicht gewohnt bin, und mich nicht in der üblichen Selbstverständlichkeit durch die Straßen bewegen konnte, wie sonst.
Nun ist aber wieder Schluß mit Meckern, und ich erzähle Euch lieber von unserer Pause im Museumscafé mit Kaffee und Kuchen. Oder nein, ich lasse hier einfach mal die Bilder für sich sprechen:
Nach der Pause ging es dann wieder durch die Altstadt, um eine Grachtenfahrt zu unternehmen. Eigentlich hätte ich gedacht, das könne man sich sparen, weil man ja Alles auch von der trockenen Seite aus sehen kann, aber da habe ich meine Meinung gründlich geändert. Von der Wasserseite und mit netter Reiseführung ist so eine Fahrt durchaus sehr lohnend, und man bekommt so manches zu sehen, das einem sonst wohl entgangen wäre. Es stimmt schon, was man im Reiseführer liest, eine Grachtenfahrt gehört zu einem Tag in Amsterdam unbedingt dazu.

So, das war unser Tagesausflug nach Amsterdam.
Ein Tag, der zwar sehr anstrengend war, sich aber voll und ganz gelohnt hat.
Da zitiere ich doch hier einfach mal meine Freundin, die zur Zeit in Kanada lebt:
„C’est vraiment une chance de pouvoir se dépayser en 1 heure de vol! C’est ce qui nous manque en Amérique du Nord… 6 heures de vol et on est toujours dans le même pays, même langue, même culture, même mentalité… Vive l’Europe!“
Frei übersetzt: Das ist eine tolle Chance, in nur einer Stunde Flug in ein anderes Land zu gelangen. Das ist es, was uns in Nordamerika fehlt. 6 Stunden Flug, und man ist immer noch im gleichen Land, gleiche Sprache, gleiche Kultur, gleiche Mentalität… Es lebe Europa!

Und dem schließe ich mich voll und ganz an. 🙂

Mok di dat kommodig,
Frauke


Narzissen

Frühlingsgruß mit Ranunkeln

Toilettenknigge

Sonntag, 26. Februar 2017
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Was macht die Kuh auf dem Dach?


Diese nette Ku(h)riosität entdeckte ich in Amsterdam.
Keine Ahnung, was die Kuh da oben macht, und warum man sie dort hingestellt hat, aber lustig finde ich das auf jeden Fall.

Bleibt inspiriert.

Verlinkt mit Sunday Inspirations

Mok di dat kommodig,
Frauke


Pie mit Rindfleisch

American Pancakes – Blaubeerpfannkuchen auf amerikanische Art

Meine Geburtstagskarte

Freitag, 24. Februar 2017
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Spinat Quiche mit Feta und Kirschtomaten

Hallo Ihr Lieben,
nachdem ich Euch in der letzten Woche einen Quiche Flop zugemutet habe, kommt heute eines meiner persönlichen kulinarischen Highlights.
Eine vegetarische Quiche mit Spinat, Feta und leckeren Kirschtomaten.

Um diese Quiche herzustellen beginnen wir wie so oft mit einem Mürbeteig.
Machen wir es dieses Mal kurz:
250 Gramm Mehl, 1 Teelöffel Salz, 1 Ei, 125 Gramm kalte Butter und 1-2 Esslöffel zu einem glatten Teig verkneten und in die gefettete Springform geben.
Ihr wisst schon: Mit den Fingern über dem Boden drücken und am Rand hochziehen. Dann Löcher mit der Gabel einstechen, und 2 bis 3 Esslöffel Semmelbrösel auf dem Boden verteilen.
🙂
Kommen wir zur Füllung:
1 Zwiebel schälen, fein würfeln und in etwas Butter andünsten.
1 Kilogramm tiefgefrorenen Blattspinat und 150 Milliliter Wasser hinzufügen, aufkochen und ca. 15 Minuten dünsten, dabei ab und zu umrühren. Danach noch etwa 5 Minuten offen weiter köcheln, bis die ganze Flüssigkeit verdampft ist, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken, und 2 Esslöffel Semmelbrösel untermischen.
(Das mit dem Verdampfen lassen der Flüssigkeit hat bei mir nicht so recht geklappt, und ich half mir damit, dass ich den fertigen Spinat mit der Schaumkelle aus dem Topf holte, und ihn portionsweise noch ein bisschen ausdrückte.)
300 Gramm Kirschtomaten werden gewaschen und geviertelt, 125 Gramm Feta wird grob gewürfelt, und zusammen mit dem fertigen Spinat schichtweise auf dem Mürbeteig verteilt.

Für den Guss vermischt man 4 Eier mit 200 Milliliter Milch und 200 Gramm Schmand und verteilt ihn über die vorbereitete Quiche. Zum Schluß werden noch 100 Gramm geriebener Gouda darüber gestreut.
Gebacken wird die Quiche für ca. 45 Minuten bei 175 Grad Heißluft.
Es empfiehlt sich die Quiche nach dem Backen noch etwa 10 Minuten ruhen zu lassen, bevor sie angeschnitten wird.

Da bleibt mit jetzt nur noch Euch viel Spaß beim eventuellen Nachkochen zu wünschen, und natürlich einen guten Appetit.
Und als Ankündigung für den nächsten Freitag verrate ich schon mal, dass es dann wieder eine Quiche mit Fleisch geben wird. Ich hoffe, Ihr seid dann wieder zahlreich mit dabei.

Mok di dat kommodig,
Frauke


Inspirierende Architektur

Kurioses aus Afrika

Makkaroni Quiche mit Kirschtomaten und Erbsen

Dienstag, 21. Februar 2017
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Auftragsbild

Heute gibt es von mir nur einen klitzekleinen Post über ein gerade von mir fertig gestelltes Acrylbild.

Ganz gegen meine Gewohnheit habe ich der Tochter einer Freundin zum Gefallen eine Auftragsarbeit angenommen. Normalerweise male ich nur zu meiner eigenen Entspannung und lasse mich nur sehr selten darauf ein, etwas nach einem Auftrag anzufertigen, aber eine Ausnahmen kann man ja mal machen.
Den abgebildeten Kakadu malte ich nach einem winzigen Handyfoto auf eine Leinwand von 100 mal 100 Zentimeter Größe. Die Aufgabe bestand darin, die Vorlage möglichst genau nach zu malen. Ich habe das Bild nicht wirklich kopiert, habe aber versucht, die Grundstimmung und die Farben einigermaßen wider zu geben.
Und wenn ich meiner Auftraggeberin glauben kann, dann ist das wohl auch so einigermaßen gelungen.

Verlinkt mit Creadienstag

Mok di dat kommodig,
Frauke


Seerosen

Freundinnenfrühstück

Moosente in Herbst

Sonntag, 19. Februar 2017
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Nyala

Von meiner Afrikareise im letzten Herbst habe ich noch viele Fotos, die ich Euch noch nicht gezeigt habe. Nach und nach werde ich davon welche aus dem Fundus nehmen, und hier veröffentlichen, so wie zur heutigen Sunday Inspiration das Foto eines Nyala Pärchens.
Ja, es handelt sich tatsächlich um Männchen und Weibchen der gleichen Tierart, auch wenn man das bei dem unterschiedlichen Aussehen und dem Größenunterschied dieser Beiden kaum glauben kann.
Vor unserer Afrikareise kannte ich Nyalas überhaupt nicht, bin aber gleichermaßen von der Schönheit dieser Tiere, als auch von der Tatsache fasziniert, dass mir bisher eine derart große und interessante Tierart vollkommen entgehen konnte.
Geht das nur mir so, oder kanntet Ihr diese Antilopenart bisher auch noch nicht?

Mok di dat kommodig,
Frauke


Pizzabrötchen

Eier aus Gips

Toilettenknigge