Samstag, 29. August 2015
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Kaleidoskop

Das Töchterchen durfte vor einigen Jahren ein Highschool Jahr in den USA verbringen. Sie verbrachte dieses besondere Jahr bei einer sehr, sehr netten Familie in einem winzig kleinen Ort in North Dakota.
Als Dankeschön, und als kleinen persönlichen Eindruck von Norddeutschland, der Heimat meiner Familie, malte ich für die Gastfamilie ein Bild, das als eine Art Kaleidoskop für Norddeutschland fungieren sollte.
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Zur Erstellung des Bildes lasierte ich die gesamte Leinwand zunächst mit hellblauer Acrylfarbe.
Nachdem diese getrocknet war, teilte ich die Fläche in acht Rechtecke ein und teilte diese mit Klebestreifen voneinander ab.

In die verschiedenen Rechtecke malte ich nun die von mir ausgewählten Motive: Segelschiff an der Schlei, gemütlicher Strandkorb (mit Sehnsuchtsfaktor), das flensburger Nordertor, Containerschiff auf hoher See, Schaf am Deich, den Turm des hamburger Michels, die Lange Anna auf Helgoland, und schließlich den Leuchtturm Roter Sand mit seinen charakteristischen Erkern.

Nachdem ich die Klebestreifen entfernt hatte, war das hier abgebildete Bild fertig und wurde gut verpackt nach Amerika geschickt.

Mok di dat kommodig,
Frauke

Tränenkuchen, oder der beste Käsekuchen der Welt

Zwei Kronen und ein Schmuckstein

Waffeln To Go

Dienstag, 25. August 2015
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Es wird herbstlich

Mir geht es wie Frau Hummel vom Blog Mrs Bumblebee. Im Sommer ist es mir oft zu heiß, und wenn die Luft dann auch noch so feucht ist, wie wir es in diesem Sommer hier oft hatten, dann würde ich am liebsten auswandern, nach Island vielleicht…
Aber jetzt beginnt zum Glück meine liebste Jahreszeit: Der Herbst! Juppieh!!!
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Ich liebe einfach die Farben und das warme Licht des Herbstes. Das grelle Sommerlicht läßt in meinen Augen alles irgendwie farblos, fast ein wenig grau erscheinen. Und der morbide Touch, den die Natur und mein Garten im Herbst annehmen, spricht mich auch mehr und mehr an.
Jetzt wundert Ihr Euch vielleicht darüber, dass ich im August schon vom Herbstanfang spreche, aber das hat einen ganz einfachen Grund: In meinem Garten sind die Pflaumen reif!
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Seit einer Woche bin ich schon fleißig dabei zu ernten, und den ersten Pflaumenkuchen hab ich auch schon gebacken und natürlich zusammen mit meiner Familie verspeist. Ja, und wenn es Pflaumenkuchen gibt, dann fängt halt der Herbst an!

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Hach! Bald beginnen wieder die gemütlichen Tage, an denen eine heiße Tasse Tee schmeckt, und an denen ich kein schlechtes Gewissen haben muss, wenn ich lieber drinnen an meinen Bildern arbeite, oder weitere Grannys häkele, anstatt draußen im Garten zu werkeln.
Es ist ja nicht so, dass ich nicht gerne im Garten arbeiten würde, aber da ich halt so viele Interessen habe, freue ich mich am Ende der Gartensaison auch immer darauf, für meine „Drinnenarbeiten“ wieder mehr Zeit zu haben.

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Auch in den vielen Garten- und Wohnzeitschriften merkt man ab August, dass der Sommer zu Ende geht. Auch hier werden die Themen herbstlich. Es geht um Spätblüher und um Ernte, um warme Farben und langsamen Rückzug in die warme, kuschelige Wohnung. Und natürlich um das Kochen und Backen all jener lecḱeren Gerichte, die einfach nicht in den Sommer gehören.

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Ich wünsche Euch einen gemütlichen, langen und kuscheligen Herbst.

Mok di dat kommodig,
Frauke

Island

Neue Schilder

Kekse im Vergleich

Samstag, 22. August 2015
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Island 3. und letzter Teil (versprochen)

Einige Bilder von meiner Island Reise muss ich Euch unbedingt noch zeigen. Landschaft.2_660x495

Zum Beispiel wäre da der Blick über Reykjavik:

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Leider hat es an unseren zwei Tagen in Reykjavik wie aus Kübeln geregnet, was sich natürlich auch auf die Qualität der Bilder ausgewirkt hat. Wir haben uns aber von dem schlechten Wetter nicht abschrecken lassen, sondern sind ausgestattet mit Regenkleidung und pudelnass trotzdem durch Reykjaviks Straßen gelaufen.

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Denkt nicht, dass ich schönes Wetter nicht mag, aber wenn man mal so richtig von Regen und Wind durchgepustet und durchgeweicht wird, dann fühlt man sich meiner Meinung nach so richtig lebendig, und irgendwie bleiben mir Erlebnisse bei Regenwetter mehr im Gedächtnis, als die während der Sonnentage. So nach dem Motte: „Weißt Du noch damals in Reykjavik, wie wir uns durch den Wind gekämpft haben, und wie es direkt waagerecht geregnet hat? Und als wir zwischen den Häusern hindurchkamen, auf den Platz vor der Kirche, da hatte es mich doch fast umgeweht.“

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Besseres Wetter hatten wir, als wir die Halbinsel Snaefellsnes besucht hatten. Dort liegt beispielsweise der kleine Ort Stykkisholmur mit seinem idyllischen Hafen. Dieses Bild könnte doch auch in Dänemark aufgenommen worden sein, oder?

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Und dann hatten wir noch einen nassen und stürmischen  Tag an der Küste, wo wir uns an den tosenden, schäumenden Wellen nicht satt sehen konnten.

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Tja, so ist das wohl mit den Träumen: Immer hab ich davon geträumt, Island zu sehen, nun war ich da, und während ich diesen Beitrag schreibe, fange ich schon wieder an zu träumen…

Mok di dat kommodig,
Frauke

Seerosenteich in der Zinkwanne

Death Valley

Ein senkrechter Garten

Mittwoch, 19. August 2015
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Island Teil 2

Wie ich in meinem ersten Island Post bereits angekündigt hatte, möchte ich Euch heute einiges über Islands Flora und Fauna erzählen.
Wer jetzt glaubt, ich würde hier nun jede Menge Bilder von Walen, Papageitauchern und Robben posten, den muss ich leider enttäuschen. Das wären genau die Tiere gewesen, die ich wirklich gerne gesehen hätte, aber die hatten sich leider alle vor mir versteckt.
Aber seht selbst:
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Pferde gab es jede Menge!

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Und natürlich Schafe.

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Die Schafe bevölkern buchstäblich die ganze Insel, und dürfen sich dort frei bewegen. Selbst auf den Hauptstraßen trifft man sie bisweilen an.

Von Walen hab ich nur zwei mal etwas gesehen: Einmal in den Auslagen eines Restaurants, in dem  Minkwal zum Essen angeboten wurde, und einmal als Skelettreste am Strand.

Wal_660x880Wie die Knochen dahin gekommen sind, weiß ich nicht, hoffe aber, das es die Überreste eines auf natürliche Weise verstorbenen Tieres sind, und nicht die eines Schlachtfestes. 😮

Naja, und Möwen gab es natürlich.

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Ich gebe zu, dass die Möwen auf Island auch nicht anders aussehen, als anderswo. Fotogen sind sie aber trotzdem. Und außerdem mag ich Möwen nun mal.

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Toll fand ich, dass sich überall zwischen den Felsen und Steinen Pflanzen ausgebreitet hatten, und überall blühte es.

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Die Pflanzen sind vielleicht nicht so spektakulär, wie blühende Rosen, oder wie die Mammutbäume, aber sie erobern die ganze Insel und bringen fast jede kleine Nische zum Blühen.

Und dann hatten wir noch das Glück, eine leere Seeigelschale am Strand zu finden. Ich durfte sie mit nach Hause nehmen, und sie hat die Heimreise tatsächlich heil überstanden.
FREU!!!

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Einen weiteren Island Beitrag werde ich Euch demnächst noch zumuten, dann habt Ihr es überstanden.
Und bis dahin:

Mok di dat kommodig,
Frauke

Seepferdchen

Schildkröte

Bretagne

Sonntag, 16. August 2015
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Island

Für mich hat sich in der letzten Woche ein lang gehegter Traum erfüllt: Ich war auf Island!
(Oder heißt es in Island??? Keine Ahnung)
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Die Insel aus Feuer und Eis, oder vielmehr die Insel des heißen Wassers!

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Ich hatte mich für diese Reise mit meinen schweizer Freunden getroffen, die zur Zeit in Vancouver leben, und Urlaub in Europa gemacht hatten. Für mich war es ein besonderer Bonus, dass ich diesen besonderen Ort gemeinsam mit meiner lieben Freundin Martine und ihrer Familie erleben durfte.

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Wir haben zusammen sechs Tage lang den Südwesten Islands mit dem Mietwagen erkundet. Gewohnt haben wir für jeweils zwei Tage in unterschiedlichen gemütlichen Ferienhäusern.

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Was soll ich sagen? Island ist einfach wunderschön! Raue Landschaften, schroffe Felsen, Lavafelder und immer wieder das Meer. Dazu kommen natürlich die Geysire, die Wasserfälle und die heißen Quellen, die überall auf Island dazu genutzt werden, die Hot Tubs zu füllen. Was für ein Vergnügen, sich nach einer Wanderung in oftmals mehr oder weniger kaltem Wind in einem der zahlreichen heißen Wasserbecken aufwärmen zu können!

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Zwei Gedanken haben sich mir auf Island immer wieder aufgedrängt: Zunächst einmal sehe ich in Islands Landschaft und in der Architektur immer wieder eine gewisse Ähnlichkeit zu dem mir wohl vertrauten Dänemark, und des Weiteren hatte ich immer mal ein wenig das Gefühl, bei den Klingonen zu Besuch zu sein. 😉
Sollte ein Isländer mein Blog lesen, bitte nicht böse sein, aber mal ehrlich, hat die Sprache nicht tatsächlich ein bisschen was klingonisches?
Und die traditionelle isländische Speisekarte verstärkt für mich diesen Eindruck noch…

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Ich hab in Island Unmengen von Fotos gemacht, so dass ich noch etliche weitere Blogbeiträge damit füllen könnte. Einige der Bilder möchte ich Euch hier unbedingt noch zeigen.
Achtung, jetzt kommt eine Bilderflut:

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Na, mögt Ihr noch?
Hoffentlich, denn diese zwei muss ich unbedingt noch posten:

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Was war das doch für eine tolle Reise! Demnächst zeige ich Euch noch mehr Bilder. Diesmal plane ich einiges über die Flora und die Fauna Islands.
Ihr dürft gespannt sein.

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Mok di dat kommodig,
Frauke

Mosaik

Boeuf Bourguignon

Weihnachtslicht