Sonntag, 23. April 2017
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Kühchenschelle

Jahrelang habe ich versucht, Kühchenschellen in meinem Garten anzusiedeln,
lange allerdings ohne Erfolg.
Ich kaufte die Pflanzen im Frühjahr, wenn sie im Gartencenter schon vorgezogen zu haben sind, pflanzte sie in meinen Garten, und konnte mich für eine kurze Saison an ihnen erfreuen. Danach verschwanden sie dann allerdings leider jedes Mal auf nimmer Wiedersehen. 🙁 Vor einigen Jahren nun legte ich einen Steingarten an. Die Gelegenheit mit den Kühchenschellen einen neuen, vielleicht meinen letzten Versuch zu wagen.
Und diesmal klappte es!
Die Blümchen scheinen sich (endlich) nicht nur äußerst wohl zu fühlen, sondern haben begonnen sich im Steingarten fleißig auszubeiten und zu vermehren, worüber ich mich wirklich sehr, sehr freue.
Der Name Kühchenschelle leitet sich übrigens von dem Woŕt Kuhschelle ab, und da das Glöckchen so klein ist, wurde die Verkleinerungsform von Kuh gewählt. Nun wird dies laut Duden allerdings ohne „h“ geschrieben, im Sprach- bzw. Schreibgebrauch der Eingeweihten hat sich jedoch die Kühchenschelle mit eingefügtem „h“ durchgesetzt.
Mit der Küche jedoch, hat der Name wie man zunächst denken könnte, überhaupt nichts zu tun… 🙂

Verlinkt mit Sunday Inspiration

Mok di dat kommodig,
Frauke

Ein Wald wird verändert

Neues aus der Hexenküche

Elfenhandschuhe

Freitag, 21. April 2017
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Probleme mit der Technik

Heute muss ich Euch unbedingt mal etwas erzählen:
Seit einiger Zeit, so ungefähr seit drei Monaten gehen mir nämlich Kommentare verloren. 🙁 Das Ganze stellte sich so dar, dass ich eine Benachrichtigung bekam, es gäbe einen Kommentar zum Freischalten, und wenn ich diesen dann öffnete, dann fand ich statt eines Kommentares nur die Straße und die Hausnummer, also die Wohnadresse des Absenders!
Huch, wo kam das denn her???
Zuerst dachte ich, der Absender hätte sich irgendwie vertan, und mir etwas geschickt, das gar nicht für mich bestimmt war, aber das war ganz und gar nicht so, wie einige Rückfragen meinerseits ergaben. Am Anfang passierte das nur ab und zu mal, und dann kamen plötzlich gar keine echten Kommentare mehr durch, sondern nur noch Adressen. Das war schon echt blöd, und sicher könnt Ihr Euch vorstellen, wie traurig und frustriert ich darüber war.
Mein Schatzi gab sich alle Mühe, heraus zu bekommen, was da schief läuft, es gelang ihm aber erst in der letzten Woche, die Ursache zu ermitteln und abzustellen. Das Problem wurde verursacht durch ein Plugin, dass eigentlich zur Identifizierung von Spam gedacht war. Dieses hatte leider die unangenehme Nebenwirkung, auch nette Kommentare zu zerbröseln. Woher die Adressen allerdings gekommen waren, ist mir ein echtes Rätsel. Computer haben wohl doch ein gewisses Eigenleben…
Schon mysteriös, oder? Nun wisst Ihr also, warum ich vielleicht den einen oder anderen lieben Kommentar, den Ihr mir geschickt habt, nicht veröffentlicht habe.
Drückt mir bitte die Daumen, dass dieser Spuk nun endgültig der Geschichte angehört.
Ist Euch so etwas Mysteriöses auch schon passiert? Oder läuft bei Euren Blogs technisch immer alles glatt?

Verlinkt mit Kreativ im Rentnerdasein

Mok di dat kommodig,
Frauke

Seerosenteich in der Zinkwanne

Tatsächlich Winter

Hauswurz

Dienstag, 18. April 2017
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Bärlauchsalz und Bärlauchöl

Bärlauch…
(Allium ursinum)
Ehrlich gesagt, kannte ich dieses Kraut vor einigen Jahren noch überhaupt nicht. Aber im Moment ist der Bärlauch ja sozusagen in aller Munde, also so richtig en vogue!
Was liegt also näher, als dass ich mich auch mal mit diesem Abkömmling aus der Zwiebelfamilie befasst habe. Gestartet hab ich mit einer einfachen Bärlauchbutter:
Eine handvoll frische Bärlauchblätter gewaschen und kleingeschnibbelt, weiche Butter, etwas Salz, alles zusammenrühren und auf frischem Brot genießen. Für den Anfang gar nicht schlecht, aber da muss es doch noch mehr geben?!?
Also habe ich recherchiert, und bin auf Bärlauchsalz und Bärlauchöl gestoßen. Hier die Rezepte, angefangen mit dem Bärlauchsalz:
Man braucht
1 Kilogramm Meersalz (ich habe feines Salz genommen, man kann aber je nach Geschmack gerne grobes Salz verwenden.)
und ca. 100 Gramm Bärlauchblätter ohne Blüten.
Grundsätzlich sollte man den Bärlauch ernten, bevor er blüht, da er dann das intensivste Aroma hat.
Den Bärlauch waschen, gut trocken tupfen und kleinschneiden. Zum Kleinschneiden habe ich meine Haushaltsschere benutzt, dann kann man die Stücke gleich in ein geeignetes Gefäß plumpsen lassen, und hat nicht den ganzen schönen Saft auf dem Schneidebrett.
Jetzt werden die Bärlauchstücke und das Meersalz vermischt, und in einer flachen Form, z.B. auf dem Backblech ausgebreitet, und zum Trocknen stehen gelassen. An einem warmen Ort dauert das 2 bis 3 Tage, man kann das Trocknen aber auch beschleunigen, indem man das gefüllte Backblech für einige Zeit in den 30 – 40 Grad heißen Backofen stellt. Sind Salz und Kräuter komplett getrocknet, zerkleinert man die Mischung im Blitzhacker.
Achtung: Wenn Ihr Euch für grobes Salz entschieden habt, dann nehmt nur einen kleinen Teil des Salzes um es mit den Bärlauchstücken zu vermischen. Dieser Ansatz wird jetzt noch vor dem Trocknen im Blitzhacker zerkleinert und die entstandene Paste dann mit dem restlichen Salz vermischt.
Das getrocknete Bärlauchsalz füllt man dann in Gläser ab und bewahrt es gut verschlossen an einem dunklen Ort auf, um die grüne Farbe und das Aroma zu erhalten. Das Bärlauchöl ist noch einfacher herzustellen.
Man braucht 100 Bärlauchblätter und
1 Liter neutrales Öl. Hier habe ich mich für das gute gelbe Rapsöl entschieden.
Den Bärlauch wieder waschen und wirklich gut trocken tupfen, oder gut trocknen lassen, da sich die Haltbarkeit des fertigen Öles verringert, wenn es mit Wasser vermischt wird.
Dann wieder kleinschnibbeln (meine Haushaltsschere hatte wieder gut zu tun), und zusammen mit dem Öl in eine große Flasche oder ein Weckglas füllen. Diesen Ansatz bewahrt man ca. eine Woche an einem dunklen kühlen Ort auf und schüttelt es mindestens einmal täglich gut durch.
Anschließend wird das Öl durch ein Baumwolltuch gegossen, und das reine grüne Öl wird auf saubere Flaschen verteilt.
Auch diese bewahrt man an einem kühlen, dunklen Ort auf, damit die grüne Farbe nicht ausbleicht.
Ich habe auch die abgefilterten öligen Bärlauchstücke aufbewahrt, abgefüllt in kleine Gläser und vorsichtshalber in den Kühlschrank verfrachtet, daraus werde ich demnächst Pesto und vielleicht eine Suppe zubereiten.

Verlinkt mit Creadienstag

Mok di dat kommodig,
Frauke

An der Nordseeküste…

Island 3. und letzter Teil (versprochen)

Westerhever

Sonntag, 16. April 2017
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Osterwichteln bei niwibo

Einen guten Morgen und wunderschöne Ostern wünsche ich Euch, Ihr Lieben.
Vor einer Woche schon brachte der Paketbote ein schönes großes Paket von meinem Osterwichtel, das ich nun endlich auspacken durfte. Die liebe Monika von MoMaMa hat mich bewichtelt, und mir ein prall gefülltes, liebevoll verpacktes Wichtelpaket geschickt. In dem Paket fand ich jede Menge kleine Päckchen, alle liebevoll verpackt, und dekoriert in meiner Lieblingsfarbe: Rot!
Und in den kleinen Päckchen waren lauter tolle Sachen verpackt. Niedliche Servietten mit Hasenmotiv, ein gehäkelter Coaster und ein süßer Topflappen, ein roter Osterhase und noch vieles mehr. Aber seht selbst: Eine tolle Zusammenstellung, oder?
Es gibt etwas zum Dekorieren, etwas für ein gemütliches Kaffeetrinken, Schokolade und einen schönen Schal für mich.
Ich freue mich jedenfalls ganz doll über mein Ostergeschenk,
und bedanke mich auf diesem Weg noch einmal ganz herzlich bei meinem Wichtel Monika.
Verlinkt bei niwibo

Mok di dat kommodig,
Frauke

Picknick mitten im Busch

Väterchen Frost war zu Besuch

Es hat geregnet!

Freitag, 14. April 2017
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Salisbury, England

Wie schon vor ein paar Tagen versprochen, kommt hier nun mein Beitrag über das englische Städtchen Salisbury.
Salisbury liegt etwa 100 Kilometer südwestlich von London und ist von London kommend sozusagen das Tor zu Stonehenge. Und so kam es, dass wir auf unserer Fahrt nach Stonehenge Salisbury lediglich als eine Zwischenstation, sozusagen als notwendiges Übel angesehen hatten, weil wir dort den Tourbus zu unserem eigentlichen Ziel, dem Steinkreis bestiegen.
Aber dann kam die echt riesige Überraschung: Salisbury ist so was von sehenswert, und ist irgendwann einmal, wenn wir mehr Zeit haben, durchaus wert, ein eigenes Reiseziel zu sein. In Salisbury gibt es alles, was das nein, mein Herz begehrt: mittelalterliche schmale Gassen, altersschiefe Häuser, und davon viele mit dem heißgeliebten Fachwerk, eine riesige, ungemein beeindruckende Kathedrale, und last but not least ein Teegeschäft von Whittard, wo ich mich natürlich unbedingt mit dem dort erhältlichen wunderbaren Tee eindecken musste, leider beschränkt dadurch, dass wir nur mit Handgepäck nach England geflogen waren… Weiter ging es dann in die Kathedrale, die nebenbei bemerkt, den höchsten Kirchturm Großbritanniens aufweist, nämlich 123 Meter. Aber nicht nur von außen, sondern auch von innen ist die Kathedrale sehr sehenswert. Kathedralen und Kirchen im gotischen Stil sind doch einfach die schönsten und beeindruckendsten Bauwerke überhaupt, oder? Naja, abgesehen von Stonehenge vielleicht. 😉
Und dann gibt es auch noch diesen wundervollen großen Kreuzgang:
So, genug von der Kathedrale, denn ich will Euch ja unbedingt noch einige der sonstigen baulichen Highlights von Salisbury zeigen, nämlich die hübschen kleinen Häuser, von denen es dort jede Menge gibt. Hier kommt meine Auswahl: Na, was sagt Ihr?
Ist das nicht hübsch? Und so wundervoll englisch, oder?
Wenn Ihr Lust habt, dann werde ich Euch demnächst hier den Tower of London zeigen.
Der Tower of London ist sehr viel interessanter und sehenswerter, als ich gedacht hätte. Also, besucht mich hier gerne wieder, dann erfahrt Ihr einiges hoffentlich Neues darüber.

Mok di dat kommodig,
Frauke

Die Weihnachtsratte

American Pancakes – Blaubeerpfannkuchen auf amerikanische Art

Skulptur aus Gasbeton