Mittwoch, 6. Mai 2015
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Acrylmalerei

Zeit meines Lebens ist es mir immer wieder ein Bedürfnis, zu malen. Ich weiß nicht, ob Ihr Euch das vorstellen könnt, aber es ist immer so, dass sich eine Idee in mir entwickelt, manifestiert, und dann unbedingt auf Umsetzung drängt. Ich glaube, ich würde platzen, wenn ich dann nicht zu Stift und/oder Pinsel greifen würde, um die Idee auf Papier oder Leinwand zu bannen.

Das geht mir im übrigen mit meinen anderen Projekten ganz ähnlich, aber während ich immer mal wieder etwas Neues ausprobiere, und so manche Technik nach einiger Zeit wieder verwerfe, so bin ich der Malerei immer treu geblieben.
Lange Zeit hab ich Bleistiftzeichnungen angefertigt, später waren es Aquarelle, und seit einigen Jahren, und vor allem nachdem ein Wasserschaden meine Aquarellmappe durchfeuchtet hat, bin ich der Acrylmalerei verfallen.

Acrylfarben sind ein Segen der Moderne! Sie sind solange sie feucht sind, wasserlöslich, was den Umgang mit gesundheitsbedenklichen und vor allem stark riechenden Lösungsmitteln entbehrlich macht. Sie trocknen relativ schnell, ein weiterer Segen für ungeduldige Menschen, wie mich, und man kann auf fast allen Untergründen malen.

In meinem Header seht Ihr zwei meiner Acrylbilder, die eigentlich so nebeneinander gehören:elke-bild_660x1000Diese Bilder hab ich meiner Freundin Elke zu ihrem 50. Geburtstag geschenkt. Keine Angst, ich hab sie vorher gefragt, ob sie Interesse an einem meiner Bilder hätte, und sie durfte sich dann aus einer Bilderserie, die ich vorher gemalt hatte, zwei Stück aussuchen.

Die Bilder haben jetzt einen wunderschönen Platz in ihrem Wohnzimmer gefunden, und ich glaube, sie hat sich sehr darüber gefreut.

(Und befreundet sind wir auch immer noch… grins).drachenbild_660x1000Zwei weitere Bilder aus dieser Serie hab ich Euch hier noch abgebildet.

Alle Bilder hier sind mehr oder weniger zufällig entstanden.

Zunächst habe ich die Leinwände mit Strukturpaste bearbeitet und an einigen Stellen handgeschöpftes Papier mit verschiedenen Strukturen aufgeklebt. Nachdem alles schön trocken war, hab ich mit dem Schwamm großzügig die Farben aufgetragen. Als besonderes Highlight hab ich außerdem in Acrylbinder eingerührte Metallpartikel aufgetragen.

Das sorgt für einen schönen Glitzereffekt. (Leider sieht man das auf den Fotos nicht so gut)

Die dunklen Bereiche sind keine Farbe, sondern Moorlauge aus der Apotheke. Eigentlich soll man sie als Badezusatz verwenden, sie eignet sich aber ganz hervorragend für die Malerei (lach). Die Moorlauge hab ich mit einer Pipette auf die Bilder geträufelt und hab sie  dann mit der Blumenspritze dazu gebracht, aquarellartig zu verlaufen. Durch das viele Wasser, die feuchte Farbe und die vorher aufgebrachten Strukturen können die Materialien auf der Leinwand richtig mit einander agieren und arbeiten. So entstehen durch den gesteuerten Zufall in meinen Augen wunderschöne Bilder.

Die Verwendung der Moorlauge habe ich von meiner Freundin, der pinneberger Künstlerin Mouna Ramcke von Aqua-Art  gelernt, deren Malgruppe ich seit langem besuche.

Mok di dat kommodig,
Frauke


Neue Schilder

Boeuf Bourguignon

Freitagsfisch und Freitagsblumen

Dienstag, 5. Mai 2015
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Kuscheldecken

Vom Häkeln und Stricken

Immer schon hab ich gerne gestrickt, nur leider hatten plötzlich alle von mir heiß geliebten Handarbeitsgeschäfte nach und nach geschlossen. Es war wohl einfach nicht mehr modern… Zu meiner großen Freude hat es diesbezüglich ja inzwischen eine deutliche Wende gegeben und es ist wieder möglich, Wolle zu kaufen.

Dazu gibt es die zahlreichen wunderschönen Bilder von Handarbeiten, netterweise gleich komplett mit Anleitung und Bezugsquelle für die Wolle auf Euren tollen Blogs.

Das hab ich gleich gewaltig ausgenutzt und den norddeutschen Schmuddelwinter dazu genutzt, gleich zwei Kuscheldecken anzufertigen.DSCF6413So hab ich zuerst die Strickdecke mit Zopfmuster „Gudhjem“ von Amalie  nachgestrickt.

Die Anleitung und die Wolle gibt es bei Katja von Versponnenes . Sie verschickt die Anleitung auf Anfrage zusammen mit der Wolle.

Gleich danach musste ich mich unbedingt an der Häkeldecke aus Schneeflöckchengrannys, gefunden ebenfalls bei Katja, versuchen.

Das war meine erste Häkelei überhaupt! Und ich bin ganz stolz, dass ich durchgehalten hab.

Mok di dat kommodig,
Frauke


Ein kleines Stück Waldboden im Glas

Island

Inspirierender Herbst

Dienstag, 5. Mai 2015
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Jetzt geht’s los!

Hallo Ihr Lieben,

hier bin ich nun zum ersten mal online auf meinem brandneuen Blog!dscf2055Vor einigen Monaten habe ich staunend und völlig verzaubert viele von Euren wunderschönen Blogs im Netz gefunden und bin seit dem heimlich und unerkannt dabei, bei Euch zu „wildern“

Wildern heißt, ich rufe zum Teil mehrmals täglich Eure Blogs auf und schau mir an, was es bei Euch so Neues gibt. Ich hab mir seit dem gefühlte 150 Lesezeichen angelegt, um ja keine Idee oder Anregung zu vergessen. Und ich habe natürlich schon das Eine oder Andere bei Euch abgeguckt und nach gearbeitet.

Was für ein Fundus an Ideen, Inspirationen, Anleitungen, Rezepten und vieles, vieles mehr!

Sehr schnell war mir klar: da will ich mitmachen! Also den Schatzi gefragt, wie man so was denn angeht, und los gings… Nee, leider war es nicht so einfach. Ich musste erst mal lernen, die Technik zu bezwingen.
Ich bin zwar ganz fit mit Häkel- und Stricknadel, so wie mit diversen Stiften und Pinseln, gerne auch mit dem Spaten und der Gartenschere, aber die abgrundtiefen Geheimnisse der Computertechnik wollen sich mir so gar nicht erschließen. Seufsz!
Da hilft es auch nichts, dass Schatzi vom Fach ist, im Gegenteil: Mach doch bitte mal für mich… Und er macht. Prima, aber lernen tu ich dabei nichts. Und was soll mir ein Blog nutzen, das ich nicht selber führen und pflegen kann?
Also habe ich mich schließlich aufgemacht, zu lernen, zu üben und zu probieren.
Das Töchterchen und natürlich Schatzi haben mich dabei tatkräftig und kreativ unterstützt.
Ja, und hier ist nun das bisher erreichte Ergebnis!

Ich hoffe, Ihr fühlt Euch bei mir so wohl, wie ich mich immer bei Euch fühle und ich werde mich bemühen, nicht nur Eure Ideen abzukupfern, sondern selber auch einiges dazu zu steuern.

Mok di dat kommodig,
Frauke


Herbstlichter

Ein Wochenende in Berlin

Inspirierender Frühling