Mittwoch, 7. Dezember 2016
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Väterchen Frost war zu Besuch

Es ist ja kein Geheimnis, ich mag den Winter. Für mich hat jede einzelne Jahreszeit etwas Besonderes zu bieten. Allem voran der Herbst mit seinen leuchtenden Farben und dem morbiden Touch, und dann der Winter, zumindest dann, wenn dieser seinem Namen Ehre macht, und die Temperaturen fleissig unter die Null Grad Grenze absinken lässt. Und wenn es dann noch Schnee gibt, dann ist mein Winter Wonderland perfekt.
In diesem Jahr schaute der Winter bei uns im Norden schon Anfang November kurz vorbei. Es fing an mit dem ersten Schneefall der Saison, und ging über in einige frostige Tage mit wunderschönem Rauhreifüberzug auf den zum Teil noch blühenden Gartenpflanzen.
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Kaum war es morgens hell, da hielt mich nichts mehr in der warmen Stube, und ich flitzte mit der gezückten Kamera durch Garten und Landschaft. Es stimmt schon, was mir in meiner Kindheit erzählt wurde: Der beste aller Maler ist der Frost. Eisblumen am Fenster und glitzernde Kristalle überall.

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Ich hoffe, die vielen Bilder langweilen Euch nicht. Aber ich muss Sie Euch unbedingt zeigen. Ich finde es einfach zu und zu schön, wie sich alles verändert, wenn der Frost Einzug gehalten hat. Und wenn Euch das auch gefällt, dann bleibt doch noch ein bißchen, und ich zeige Euch noch einige weitere Bilder:
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So, das soll es für dieses mal gewesen sein. Und weil ich mich nicht trennen kann, gibt es hier noch eine Bilderzusammenfassung für Euch:

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Hach, was kann ich mich begeistern!

Ich habe noch mehr Winterbilder von diesen Tagen. Die werde ich Euch gerne in einem oder mehreren der kommenden Posts zeigen.
Haben Euch meine Bilder gefallen?
Könnt Ihr dem Winter mit Eis und Schnee auch etwas abgewinnen, oder gehört Ihr zu den Leuten, die nur Sommer, Sonne und blauen Himmel mögen?

verlinkt bei Frollein Pfau

Mok di dat kommodig,
Frauke
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Es wird herbstlich
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Salamander
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Schildkröte

Dienstag, 6. Dezember 2016
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Ingwerkekse

Während unseres Besuchs in Südafrika bekam ich einmal super- mega leckere Ingwerkekse angeboten.
Ich lieeeebe Ingwer geradezu. Dieser ganz besondere Geschmack, und dazu die Schärfe…
Einfach toll!
Schade nur, dass meine Familie diese Vorliebe ganz und gar nicht mit mir teilt, was mich allerdings nicht davon abhält, Ingwerkekse selber zu backen. Esse ich die Kekse eben alleine, oder ich nehme sie mit ins Büro, mal sehen, was die Kollegen dazu sagen…
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Mir jedenfalls schmecken die Ingwerkekse ganz großartig.

Falls es unter meinen Lesern irgendwelche Ingwerfreunde geben sollte, so will ich Euch das Keksrezept natürlich nicht vorenthalten:
Zuerst schält man ein etwa zwei Zentimeter großes Stück frischen Ingwer (nach Geschmack auch gerne mehr) und reibt diesen möglichst fein.
Zusammen mit 150 Gramm braunem Zucker,
einer Prise Salz und
200 Gramm weicher Butter wird der Ingwer in eine Rührschüssel gegeben.
Anschließend gibt man 300 Gramm Mehl und
eine Packung Backpulver hinzu und verarbeitet alles zunächst mit dem Rührbesen zu einem gleichmäßigen schweren Teig.

Am besten arbeitet man am Schluß mit den Händen, weil die Küchenmaschine oder das Rührgerät überfordert sein könnten.

Und mit den Händen geht es gleich weiter: Man formt nämlich jetzt etwa Walnuss große Kugeln, die mit einer Gabel auf ca. 1 Zentimeter Höhe heruntergedrückt werden.

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Die vorgeformten Teiglinge werden mit GROSSEM Abstand (glaubt mir, ich weiß, wovon ich spreche…) auf ein Backblech gelegt, und bei 180 Grad Umluft ca. 12 Minuten gebacken, bis sie goldbraun sind.

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kekse-draufsicht-2_660x456Nach dem Abkühlen gibt man die Kekse in eine gut schließende Dose, damit sie schön knusprig bleiben.

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Und dann lasst es Euch man gut schmecken.
Ingwerfreunde werden sicherlich begeistert sein.

Wie ist das bei Euch?
Mögt Ihr Ingwer, oder seid Ihr da ganz auf Seiten meiner Familie, und findet ihn scheußlich?

Verlinkt mit Creadienstag

Mok di dat kommodig,
Frauke
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Der große Nolde
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Apfel – Schmand – Kuchen
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Mosaik

Sonntag, 4. Dezember 2016
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Herbstlicher Winterwald

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Anfang November hatten wir noch farbenfrohen, bunten Herbst, als plötzlich der Winter kam und alles unter einer Schneedecke begrub. Am nächsten Tag schon fing es an zu tauen und die bunten Blätter fielen in die Reste vom Schnee.
Ein ganz besonderer Anblick, wie ich finde.
Buntes Herbstlaub und Schnee sieht man nur ganz selten zusammen.
Das Bild des herbst-/winterlichen Buchenwaldes ist mir deshalb eine ganz besondere Inspiration.
verlinkt mit Sunday Inspirations

Mok di dat kommodig,
Frauke
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Im Klövensteen bei Rissen
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Sequoia Nationalpark
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Kurioses aus Afrika

Freitag, 2. Dezember 2016
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Freitagsblumen mit Amaryllis

Zum heutigen Friday-Flowerday zeige ich Euch meinen Adventsstrauß mit Amaryllis. Ich denke, dass Helga sich gedacht hat, dass man immer neue Blumenarrangements in den verschiedensten Vasen und Settings zeigen soll, aber da kann ich leider nicht mithalten. Bei mir ist alles mehr oder weniger vollgestopft mit meinen Bildern und kreativen Werken, da bleibt eigentlich kaum Platz für Blumen. Da ich aber unbedingt immer mindestens einen frischen Blumenstrauß im Haus haben möchte, habe ich dafür eben einfach einen festen Platz vorgesehen, der exklusiv für frische Blumen freigehalten wird.
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Und da dieser Platz unser Sofatisch ist, müssen bei dem Blumenarrangement auch immer einige Spielregeln eingehalten werden.
– Nicht zu groß bitte, da der Tisch auch zum Kaffeetrinken (natürlich mit Kuchen, ist ja klar, oder?) und für das abendliche Glas Wein genutzt wird,
– und bitte nicht zu hoch, damit der Fernseher nicht verdeckt wird. (Ja, dieses Gerät spielt bei uns eine nicht zu verachtende Rolle 😉 )

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So habe ich also schon vor geraumer Zeit ein kleines Holztablett angeschafft, zwei Teelichthalter darauf gestellt, ein dekoratives Vorratsglas- passend zum Advent jetzt mal mit Keksen gefüllt, und dazu eine schlichte, niedrige Glasvase, die in etwa wöchtlich mit neuen kleinen Blumensträußen bestückt wird. Im Ganzen vielleicht nicht sehr abwechslungsreich, aber sehr effektiv.

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Und jetzt im Advent müssen es bei mir unbedingt Amaryllis sein. Vorzugsweise in rot, denn das ist nun mal meine bevorzugte Farbe, und das nicht nur im Advent.
Obwohl ich zugeben muss, dass ich dieses mal ernsthaft darüber nachgedacht habe, vielleicht doch mal eine weiße Amaryllis zu nehmen. Na, vielleicht nächste Woche…

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Und wo ich gerade dabei bin, Euch mein adventliches Arrangement mit Amaryllis vorzuführen, ergänze ich diesen Beitrag noch damit, Euch einen Blick auf meine aktuellen Adventskerzen werfen zu lassen:

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Auch in rot. Na, so ist das halt bei mir.

Ich wünsche Euch noch eine schöne und besinnliche Adventszeit.

Mok di dat kommodig,
Frauke
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Nördliche Eindrücke
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Bizarre Bäume
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Schmetterlinge am Mittwoch

Dienstag, 29. November 2016
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Holzschilder

Endlich habe ich es getan, und mich an die Herstellung von Holzschildern herangetraut.
Schon seit langem faszinieren mich die tollen Schilder mit den witzigen Sprüchen, die es überall zu kaufen gibt, und denen man allerorten im Internet begegnet.
Und was soll ich Euch sagen?
Es war tatsächlich gar nicht schwer!
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Ich entwarf den ausgesuchten Spruch zunächst am Computer, und druckte ihn dann spiegelverkehrt mit dem Laserdrucker aus. Das Entwerfen am Computer war dabei dann zumindest für mich auch schon die größte Hürde bei diesem Projekt, denn die mir zur Verfügung stehenden Programme geben mir einfach nicht die Möglichkeit, die Schrift ausreichend groß zu ziehen.
Was nun?
Na, kein Frage: Das Töchterchen musste helfen. Und das tat sie dann auch umgehend.
Ich entwarf die kleinen Schilder mit entsprechend kleiner Schrift, bei den größeren hat das Töchterchen die Hand im Spiel.

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Und auch die tollen Schneeflocken hat sie am Computer zurecht gebastelt.

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Jetzt aber weiter zur Produktion der Schilder:
Ich kaufte im Baumarkt meines Vertrauens (lach) eine Sperrholzplatte vier Millimeter stark, und ließ diese gleich an Ort und Stelle in verschieden große Teile zersägen. Zu hause wurden die Kanten der Brettchen mit Sandpapier etwas entgratet und abgerundet, und dann mit Acrylfarben bemalt. Ich bemalte erst die Ränder in schwarz, ließ die Farbe trocknen, und rieb dann mit einer Kerze über die schwarzen Ränder. Danach wurden die Schilder komplett zweimal mit weißer Acrylfarbe übermalt. Nach dem nochmaligen Trocknen schliff ich an den Rändern einen Teil der weißen Farbe ab, wobei die schwarze Grundierung zum Vorschein kam. Das zuvor aufgetragene Kerzenwachs bewahrte die schwarze Farbe davor, gleich mit abgeschliffen zu werden, und so erhielt ich einen mir sehr zusagenden Shabby Chick Look, der an abgeplatze Emailleschilder erinnert.

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Als nächsten Schritt wurde nun sowohl das vorbereitete Holzschild, als auch der ausgedruckte Entwurf satt mit einem Foto Transfer Medium eingestrichen, der Ausdruck sozusagen kopfüber auf das Holz gelegt, und angedrückt. Das Ganze lässt man nun mehrere Stunden trocknen, Ungeduldige können mit einem Föhn ein wenig nachhelfen, bevor man das aufgelegte Papier mit einem nassen Schwamm einweicht, und das Papier dann vorsichtig abrubbelt.
Am nächsten Tag wurden die Schilder dann noch mit Sprühlack konserviert, was vor allem wichtig war, da einige von ihnen draußen ihren Platz finden sollten.

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Das hat alles ganz super geklappt. Ich konnte mir ehrlich gesagt gar nicht vorstellen, dass das so einfach gehen würde. Auf Schritt für Schritt Bilder habe ich heute bewusst verzichtet, denn das Netz ist voll von Anleitungen für Holzschilder. Ein Beispiel dafür findet Ihr hier.

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Ach, und auf dem letzten hier geposteten Bild seht Ihr schon meine Ingwerkekse, die ich neulich gebacken habe. Super lecker, jedenfalls für die Fans von frischem Ingwer unter uns. Näheres zu den Keksen und das Rezept werde ich natürlich demnächst hier posten.
verlinkt mit Creadienstag

Mok di dat kommodig,
Frauke
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Wolkenmalen
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Ein senkrechter Garten
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Frühlingsboten