Montag, 11. Juni 2018
12

Gemalter Baum

Seit eh und jeh faszinieren mich Bäume. Fest im Boden verankert, in luftige Höhe strebend, schützend, kraftvoll, voller Energie, knorrig und zum Teil uralt. Und diese Faszination teile ich mit Sicherheit mit sehr, sehr vielen Menschen. Wen wundert es da, dass Bäume immer wieder, und zwar von Kindheit an zu meinen bevorzugten Malmotiven gehören?
Das hier gezeigte Exemplar malte ich mit Acrylfarben auf Leinwand, in einer Größe von 40 mal 60 Zentimetern. Der Baum wurde mit Kohle vorgezeichnet, und dann wurden die knorrigen Strukturen mit wenig Spachtelmasse aufgetragen. Nach dem Trocknen der Spachtelmasse wurden die verschiedenen Farben schichtweise aufgebracht. Erst danach wurden der blaue Hintergrund und die zarten Blätter hinzugefügt. Diese Bild entstand schon vor einiger Zeit, und hängt seit dem in meinem Wohnzimmer. Es gibt noch einige ältere Bilder, die ich noch nicht gezeigt habe, was ich aber nach und nach noch machen möchte.

Verlinkt mit Paintparty Friday

Mok di dat kommodig,
Frauke


Wunderschöne Dahlien

Spinat-Feta-Muffins

Adventskalender 13. Dezember 2017

Freitag, 1. Juni 2018
0

Inspiration aus der Kunstgalerie

In der Hamburger Kunsthalle lief seit Längerem eine Ausstellung mit Werken von Thomas Gainsborough. Kurz vor Ende dieser Ausstellung, die nur bis Ende Mai lief, schafften Schatzi und ich es, diese zu besuchen.
Nun ist es mit Kunstausstellungen so eine Sache, denn ich habe dazu so meine ganz eigene Meinung, nämlich die Folgende:
Ich möchte sehr gerne die bekannten, vorherrschenden Werke eines Künstlers sehen, nicht aber seine diversen Skizzen, Übungen und sonstigen Werke, die es nicht in die Spitze der Berühmtheitsskala gebracht haben. Aber nein, so ist es nicht ganz richtig, denn das eine oder andere Frühwerk oder unbekannte Bild kann ja auch sehr interessant sein, aber die gängige Praxis jedes, aber auch jedes Gekritzel, dass der Künstler wohl gefertigt hat auszustellen, trifft so gar nicht meinen Geschmack.
Und so war es dann auch mit der Gainsborough Ausstellung. Neben einigen berühmten und ganz, ganz tollen Bildern wurden massenhaft Werke und Skizzen zu immer dem selben Thema gezeigt: Landschaft mit Tieren, Landschaft mit Rindern, Landschaft mit Bauern und Rindern, Landschaft mit Tieren… und so weiter und so weiter.
Gut, genau das war das Thema der Ausstellung. Und ich denke schon, dass ich mit meiner Meinung sehr alleine dastehe, aber ehrlich: Ich konnte kein einziges Landschaftsbild, egal, ob mit oder ohne Tiere mehr sehen! Hier zeige ich Euch ein paar Beispiele: Alles das sind ganz tolle Bilder, die ich niemals so malen könnte, aber nach Bild Nr. 20 und mehr reicht es mir dann wirklich.
Für mich läuft ein erfolgreicher Besuch einer Kunstausstellung folgendermaßen ab: Zu Hause über den Künstler und sein Werk informieren, gezielt in der Ausstellung nach den Hauptwerken suchen, vielleicht noch das eine oder andere Überraschungsobjekt entdecken, sich einen Keks freuen, dass man DAS berühmte Bild von… im ORIGINAL gesehen hat, und ab nach Hause.
Das ist so ein bisschen wie Jagen: Been there, seen that, freuen, fertig!
Aber ein wenig Jagderfolg sollte sich mir dann doch noch einstellen, so wie z.B. mit dem Bild „Mr. and Mrs. Andrews“, das ich ganz oben auschnitthaft zeige, oder mit weiteren tollen sehr detailliert gemalten Bildern: Ganz besonders angetan hatte es mir die Art, wie Gainsborough Stoffe und ins Besondere Spitze malt.
Hier dazu noch ein Ausschnitt:
Ist das nicht einfach unglaublich?
So hatte ich dann doch noch meine Inspiration: Spitze zu malen ist eine Herausforderung, der ich mich ganz vielleicht demnächst mal stellen werde. 🙂

Und wie seht Ihr das mit den Ausstellungen? Seid Ihr meiner Meinung, oder genießt Ihr die Fülle der ganzen Produktpalette eines Künstlers?

Verlinkt mit Freutag

Mok di dat kommodig,
Frauke


Sonntagsinspiration aus dem Museum

Verlassene Kirche in London

Pusteblumen

Dienstag, 22. Mai 2018
1

Chinas bunte Lichter

Heute muss ich Euch unbedingt etwas völlig abgefahrenes zeigen:
China, bunt beleuchtet! Andere Länder, andere Sitten und natürlich auch ein anderes Empfinden dafür, was schön ist, und was nicht. Und gerade die Asiaten stehen ja durchaus in dem Ruf, Kitschiges und Buntes zu präferieren. Und so verwundert es dann auch nicht, dass in China die Städte abends überbordend mit bunten Lichtern und Lichtinstallationen dekoriert sind. Meine Freundin Susi und ich besuchten China zur Zeit des jährlich stattfindenden Lichterfestes. Aus diesem Grund waren die Städte noch sehr viel mehr und fantasievoller mit Lichtinstallationen geschmückt, als sonst. Die bisher gezeigten Fotos stammen alle aus Xi’an. Dort machten wir abends eine Lichterfahrt, und ich kann Euch versichern, wir staunten Bauklötze.
Nun ist mir natürlich klar, dass so viel Licht aus umweltverträglichen Gründen durchaus seine Schattenseiten hat, aber davon abgesehen, war es trotzdem toll, dies sehen zu dürfen. Und übrigens wird abends um 23.00 Uhr abgeschaltet. Das hätte ich wirklich nicht gedacht, finde es aber toll, dass dadurch die negativen Folgen für die Umwelt zumindest etwas reduziert werden.
Nun aber wieder zu den Bildern, die mir übrigens alle meine liebe Susi zur Verfügung gestellt hat.
(Ihr wisst ja, dass das Fotografieren von Lichtern nicht unbedingt einfach ist, und Susi sind da eine Menge tolle Bilder gelungen, 🙂 ) Die unteren drei Bilder stammen aus Chongqing, der größten Stadt der Welt, die nach chinesischen Angaben in etwa so groß sein soll, wie Österreich, und sie entstanden alle im Hafen des Jangtsekiang. Später besuchten wir auf unserer China Rundreise noch die wunderschöne Stadt Guilin mit ihren so romantisch angelegten und beleuchteten Seen. Dort gibt es fünf miteinander verbundene Seen, die von einem wunderschönen Park umgeben sind. Überall gibt es verschlungenen Wege, Brücken und Pavillions, und abends wird das alles wunderschön beleuchtet, wobei die Beleuchtung natürlich nicht einfach nur so da ist, sondern die Lichter wechseln auch noch ständig die Farben, so wie zum Beispiel bei dem Glaspalast, der ständig wechselnd mal in lila, mal in türkis, in rot und gelb beleuchtet ist. Und dort fanden wir dann auch ein lauschiges Fleckchen, an dem wir uns zum Kaffeetrinken nieder ließen.
Susi und ich in Guilin!

So, das soll es erstmal gewesen sein, mit Chinas bunten Lichtern.
Noch mehr Lichtbilder gibt es von Shanghai, aber die zeige ich Euch in einem eigenen Beitrag.
Also, wieder einmal bis bald.

Mok di dat kommodig,
Frauke


London

Mosaik

Quiche mit Spitzkohl

Sonntag, 20. Mai 2018
2

Sonntagsinspiration

Erst vor kurzem bin ich von meiner China Reise zurückgekehrt, und schon hat der Alltag mich wieder fest im Griff. Das liegt nicht zuletzt daran, dass sich hier zu Hause die Ereignisse überschlagen. Hier nur so viel: Wir hatten einen Wasserrohrbruch im Haus!
Das Wasser konnte sich ausgehend von unserem zugegebener maßen recht betagten Badezimmer über einen längeren Zeitraum in Fußböden und Wänden verteilen, bis es zuletzt, erkennbar durch einen Wasserfleck an der Wohnzimmerdecke sozusagen wieder an die Oberfläche trat…
Naja, das heißt, Renovierung fast des ganzen Hauses, aber das natürlich erst, nachdem alle Wände und Böden professionell getrocknet wurden. Jeder, dem das schon einmal passiert ist, kann sich lebhaft vorstellen, wie gemütlich er derzeit bei uns ist. Teppichböden und Tapeten mussten entfernt werden, und auch meinen schönen, geliebten Kleiderschrank hat es getroffen: Schimmelbefall an der Rückwand. Was dann seinem Todesurteil gleichkam, und dazu führte, dass all unserer Kleidung in diversen Umzugskartons, verteilt im ganzen Haus zwischengelagert werden müssen.
Das ist der Status Quo bei uns, seit nunmehr etwas mehr als vier Wochen.
Aber das Ganze hat auch eine positive Seite, denn sobald das Haus wieder trocken ist, geht es ans Renovieren.
Während Ines sich über das Renovieren freut, und Vorher-Nachher Bilder postet, was mir beim Lesen und Zuschauen auch viel Spaß macht, tue ich mich dann doch etwas schwerer, wenn ich selbst zu renovieren habe. Und Vorher Bilder wird es auch nicht geben, denn Fotos von unserer Baustelle werde ich Euch und mir lieber ersparen. Aber unser neues Badezimmer, das wir nun (nicht ganz freiwillig) planen, das werde ich Euch zu gegebener Zeit sehr gerne zeigen.
Was ich Euch aber heute schon zeigen kann, ist mein neuer Waschtisch. Ist der nicht toll?
Gefunden haben das Töchterchen und ich dieses Schmuckstück bei Land & Liebe in Schenefeld, und Schatzi hat ihn mir spendiert. (Obwohl er selbst wohl nicht so wirklich von unserer Wahl überzeugt ist.)
Kombinieren werden wir den Waschtisch mit einer anderen, moderneren Armatur und mit einem etwas anderen Waschbecken. Denn im Bad ist schön zwar klasse, es muss aber auch alles zweckmäßig und nutzbar sein.
Wenn es dann (endlich) so weit ist, dann werde ich Euch gerne Bilder von unserem neuen Badezimmer zeigen. Aber so bis in den August wird sich das wohl noch hinziehen….

Verlinkt mit Eclectic Hamilton

Mok di dat kommodig,
Frauke


London

Marmelade aus konservierter Sonne

Ein neues Projekt mit Hängekörben

Dienstag, 15. Mai 2018
0

Eine Armee aus Terrakotta

Die Terrakottaarmee in China, hergestellt vor 2200 Jahren durch den ersten Kaiser Chinas,
Qin Shi Huang Di, der geschätzt 700.000 Zwangsarbeiter abstellen ließ, um seine riesige Grabanlage zu errichten, zu dem auch die Terrakottasoldaten gehören.
Gefunden wurden die Soldaten rein zufällig, als ansässige Bauern in der Gegend versuchten, einen Brunnen zu graben, und dabei in vier Metern Tiefe auf einen Steinboden und Tonstücke stießen. Erst später erkannte man, welch unschätzbaren Fund man dort gemacht hatte, und begann mit umfangreichen Ausgrabungsarbeiten, die bis heute andauern. Nachdem man feststellte, dass Witterungsverhältnisse den Terrakottafiguren schaden, entschloss man sich, über der Ausgrabungsstätte eine riesige Halle zu errichten. Auf unserer China Reise besuchten wir genau diese Halle, und endlich verstehe ich die zahllosen Bilder und Fernsehberichte, die ich darüber schon gesehen hatte. Über eine Galerie kann man die große Halle sozusagen umwandern, und blickt dabei in die 4 bis 5 Meter tiefe Grube, aus der bereits etliche Figuren ausgegraben wurden, die aber noch Arbeit für ganze Generationen von Archäologen bereit hält. Meine Chinareise unternahm ich übrigens nicht zusammen mit meinem Schatzi, sondern mit meiner lieben Freundin Susi, die mir ihre Fotos für meine Blogbeiträge zur Verfügung gestellt hat.
Dafür noch einmal lieben Dank, Susi.
Aber zurück zur Ausgrabung: Ich dachte immer, man hätte die Terrakottasoldaten einfach so ausgegraben, und da standen sie dann in all ihrer Pracht und Herrlichkeit. Aber nein, weit gefehlt!
Ausgraben tut man in einer Tiefe von 4-5 Metern lediglich Teile und Scherben der Figuren, wie Ihr auf dem oberen Foto sehen könnt. Die Soldaten sind in hunderte von Teilstücken zerbrochen, und werden nach sorgfältigem Ausgraben in mühevoller Kleinarbeit restauriert und wieder zusammengefügt. Was für eine endlose Arbeit und noch alles andere als abgeschlossen. Das erklärt die Sand- und Geröllstreifen zwischen den Figurenreihen, die ich mir auf Bildern nie erklären konnte, denn hier ist man noch nicht zum Ausgraben gekommen. Es gibt also noch ganz, ganz viel zu tun.
So, nun aber genug der Erklärungen. Lasst die Bilder einfach auf Euch wirken:
Ihr könnt Euch sicher vorstellen, dass wir noch massenhaft weitere Fotos geschossen haben. Die Figuren sind aber auch zu und zu faszinierend. Aber besonders anziehend finde ich die Detailaufnahmen, die wir mit starkem Zoom und zum Teil durch Glas gemacht haben, wenn die Figuren in Vitrinen ausgestellt waren, was leider der Qualität der Bilder etwas geschadet hat, aber seht selbst:
Mit diesen Bildern verabschiede ich mich jetzt erstmal von den Terrakottasoldaten.
Habt Ihr durch meinen Bericht einige Neuigkeiten erfahren? Ich würde mich freuen, wenn unsere Bilder Euch auch neuen einen Einblick in dieses Stück chinesischer Geschichte gegeben hat.
Es gibt natürlich noch viel, viel mehr aus China zu berichten. Stück für Stück werde ich Euch teilhaben lassen, also bis demnächst.

Mok di dat kommodig,
Frauke


Knoblauchconfit nach Steph

Vor der Haustür im Februar

Meine Geburtstagskarte