Freitag, 21. Juli 2017
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Freitagsblumen mit Kamille

Es ist Freitag und somit Glegenheit, Euch meine neueste Blumendeko zu zeigen. In dieser Woche habe ich mir zwei dicke Bund Kamille, ein Bund blaue Zierdiesteln und ein Bund Schneefelberich geleistet, um damit zwei schöne Stäuße zu binden. Für meinen Flur kombinierte ich die drei Blumen zu einem dicken Strauß und für das Wohnzimmer schnitt ich die verbleibende Kamille nur kurz ab und füllte sie in meine bereitstehende Glasvase. Die Glasvase steht schon seit längerem auf ihrem Tablett auf meinem Wohnzimmertisch und wird regelmäßig mit frischen Blumen gefüllt. Ähnlich verhält es sich mit dem roten Übertopf im Flur. Auch er hat seinen festen Platz auf dem Flurschränkchen und wird regelmäßig mit Blumen neu bestückt. In dem Übertopf steht ein leeres Gurkenglas mit Wasser, in das die Blumen hineinkommen. So hält sich die Form des Straußes besser, während das Glas vollständig von dem Topf und den Blumen verdeckt wird.
Zum guten Schluß zeige ich Euch noch ein Bild meines Blumenstraußes mit dem vollständigen Aquarell im Hintergrund. Das Mädchen mit dem Perlenohrring nach Vermeer kennt Ihr ja schon. Wenn Ihr Näheres wissen wollt, dann könnt Ihr hier meinen älteren Beitrag dazu sehen.

Verlinkt mit Friday Flowerday

Mok di dat kommodig,
Frauke


Kühchenschelle

Sonntagsinspiration im Zoo

Birnenlikör

Montag, 17. Juli 2017
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Aktuelles aus dem Garten

In meinem Garten blüht es trotz des schleswig-holsteinischen Schmuddelwetters in diesem Jahr an allen Ecken und Enden. Und wie immer habe ich viel Spaß damit, überall Topfpflanzen und Dekoelemente zu verteilen. Endlich hat auch ein Töpfchen mit einer Schlauchpflanze (Sarracenia) den Weg in meinen Garten gefunden. Diese besondere Pflanze gefällt mir ganz besonders gut.
Die Schlauchpflanze ist eine fleischfressende Pflanze, die natürlicher Weise an dauerfeuchten Standorten, wie Mooren, Sümpfen und Feuchtwiesen gedeiht. Darum habe ich die Pflanze auch in ein geschlossenes Gefäß mit nährstoffarmer Erde gepflanzt, und mit reichlich gesammeltem Regenwasser gegossen. Ist die Pflanze nicht toll?
So exotisch, besonders und dann noch in meiner absoluten Lieblingsfarbe!

Ach, und solltet Ihr noch mehr sehen wollen, dann guckt gerne demnächst wieder vorbei, denn ich habe noch mehr kleine Gartendekos für Euch, und neue Bilder und Ideen mit Hauswurz gibt es demnächst auch noch.
Fortsetzung folgt!

Verlinkt mit Lotta liebt Blau und bei Gartenglück

Mok di dat kommodig,
Frauke


Quiche mit Käse, Birnen und Nüssen

Das zweite Mal Fisch am Freitag

Adventskränze

Sonntag, 16. Juli 2017
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Sukkulenten

Mich faszinieren von je her die Sukkulenten, wie Kakteen, Echeverien und Hauswurz. Insbesondere die so ordentlich kreisförmig aufgebauten Pflanzen haben es mir angetan. Und wenn sie dann noch pflegeleicht und winterhart sind, dann inspirieren sie mich zu jeder Menge Pflanz- und Dekorationsideen.

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Mok di dat kommodig,
Frauke


Marmelade aus konservierter Sonne

Aktuelles aus dem Garten

Rosen, wie gemalt

Freitag, 14. Juli 2017
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Sommer, Sonne, Meer

Während in der letzten Woche in Hamburg aufgrund des G20 Gipfels das absolute Chaos herrschte, verbrachten Schatzi und ich einen wunderschönen Tag an der Nordsee. Wir entschieden uns, nach St. Peter Bad zu fahren und genossen dort das tolle Wetter, was in Schleswig-Holstein ja nicht immer selbstverständlich ist. Strahlend blauer Himmel, mit hübschen Federwolken, 18 Grad warmes Wasser, ein ausführlicher Spaziergang durch Watt und Priele, und das Ganze unterbrochen durch den Besuch zweier Restaurants in den typischen Pfahlbauten.
Hach, einfach großartig! Und auf unserem Rückweg gönnten wir uns noch einen winzig kleinen Abstecher nach Tönning. Ein wirklich idyllisches, auf neudeutsch hyggeliges Städtchen direkt an der A 23, das sich besonders durch seinen netten historischen Hafen auszeichnet.

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Mok di dat kommodig,
Frauke


Vor der Haustür im Februar

Kühchenschelle

Sonntagsinspiration im Zoo

Dienstag, 11. Juli 2017
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Salbe aus Spitzwegerich und Gänseblümchen

Hallo Ihr Lieben,
heute gibt es zur Abwechslung mal wieder ein kleines Rezept aus meiner Hexenküche:
Ich habe eine Salbe zur Behandlung kleiner Verletzungen und Wehwehchen hergestellt,
eine AUA-Salbe sozusagen.
Zur Herstellung der AUA-Salbe habe ich zunächst einige Kräuter gesammelt, nämlich die Blüten von Gänseblümchen und die Blätter vom Spitzwegerich. Spitzwegerich gilt als eine wichtige Erste-Hilfe-Pflanze, er soll bei Wunden, blauen Flecken und Prellungen helfen. Bei Stichen durch Bremsen, Wespen, Bienen und Mücken, aber auch bei einer Berührung mit Brennnesseln kann Spitzwegerich vor Schwellungen und Juckreiz schützen. Dazu lässt sich sowohl das frische, zerquetschte Kraut als auch die Spitzwegerich-Salbe verwenden. Das nutzte ich schon in meiner Kindheit, und verwendete zerquetschte Spitzwegerichblätter zur Linderung so mancher kleiner Blessuren.
Und dazu kommen die Gänseblümchen als Heilkraut des Jahres 2017, die bei vielen Hautproblemen helfen sollen. Sie gelten als entzündungshemmend, wundheilend und werden von vielen Neurodermitikern geschätzt. Wichtig ist mir, hier anzumerken, dass die genannten Kräuter als Heilkräuter kategorisiert werden, und nicht mit Arzneipflanzen zu verwechseln sind. Die genannten Anwendungen entstammen der sogenannten Erfahrungsmedizin, oder der Volksweisheit, wobei der wissenschaftliche Beweis vielfach (noch) aussteht. Auch ersetzt die Anwendung natürlich niemals den Gang zu einem Arzt. Aber zur ersten Linderung und vielleicht auch Heilung kleinerer Verletzungen und vor allem bei Insektenstichen hat mir die Salbe schon gute Dienste geleistet.
Ach, und bevor ich es vergesse: Die selbst gekochte Salbe ist nur küchensauber, und somit alles andere als keimfrei, und sollte deshalb nicht auf offene Wunden aufgetragen werden.
So, genug der Ermahnungen. Lasst uns endlich mit dem Salbekochen beginnen!
Dazu geht man erstmal raus in die Natur, möglichst abseits von großen stark befahrenen Straßen, und sammelt eine gute Handvoll Gänseblümchenblüten und eine große Handvoll Spitzwegerichblätter
Die Kräuter werden mit der Hand zerrupft, oder so wie ich es bevorzuge, mit der Küchenschere zerschnibbelt, und in einen kleinen Kochtopf gegeben. Dazu gibt man 150 Milliliter gutes Olivenöl und erhitzt die Mischung auf kleiner Flamme für ca. 5 – 8 Minuten. Durch die Hitze sollen die Wirkstoffe aus den Kräutern gelöst werden, ein Frittieren der Kräuter ist allerdings kontraproduktiv, also bitte aufpassen.
Jetzt lässt man das Öl abkühlen, und lässt es bis zum nächsten Tag, also mindestens für 12 Stunden stehen, bevor der Auszug abgeseiht wird. Ich habe das Kräuteröl durch ein dünnes Baumwolltuch gegossen, und dieses dann noch ordentlich ausgedrückt.
Der Auszug wird nun wieder in den Kochtopf gegeben, und ein zweites Mal erhitzt. Man gibt 20 Gramm Bienenwachs hinzu und lässt dieses in dem Öl schmelzen, bevor man den Topf vom Herd nimmt, und noch 10 Tropfen Teebaumöl und 5 Tropfen ätherisches Pfefferminzöl hinzufügt.
Jetzt nur noch in kleine saubere Gefäße abfüllen, und die AUA-Salbe ist fertig zum Einsatz. Ich füllte die fertige Salbe in kleine Gläser ab, für den Gebrauch zu Hause, und ich gab zusätzlich ein wenig Salbe in winzig kleine Tiegelchen, die man bequem in der Handtasche mit sich herumtragen kann, und somit auch unterwegs gegen so manche Widrigkeit gefeit sein dürfte. Ach ja, und da mir die Salbe so gut gefällt, kochte ich gleich noch eine zweite Portion davon. Das erste Mal sammelte ich die Kräuter sozusagen vor meiner Haustür, die zweite Kräutersammlung erfolgte andernorts, wodurch ich sozuagen zwei Lesungen erhielt…
So, und nun wünsche ich Euch viel Spaß beim Nachkochen und natürlich beim Kräutersammeln.
Kennt Ihr auch solche oder ähnliche Rezepte?
Es wäre nett, wenn Ihr mich daran teilhaben lassen würdet, damit ich es in meiner Hexenküche bald mal wieder brodeln lassen kann.

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Mok di dat kommodig,
Frauke


Leben auf dem Land

Waschbär

Waffeln To Go