Montag, 16. Januar 2023
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Beleuchtete Wachsschale für Frühblüher

Januar, die Weihnachtsdekoration ist überwiegend abgebaut und verstaut, draußen ist es ungemütlich und kalt. Da brauche ich dringend eine aufmunterde Dekoration. Nach Ostereiern und Hasen ist mir noch nicht, aber ein paar Frühblüher und etwas Licht dürfen es schon sein. Da entdeckte ich auf YouTube bei Conny dekoriert ein Video für diese tolle Wachsschale:

Diese Schale fand ich so toll, dass ich gleich drei Stück davon angefertigt habe. Nr. 1 verschenkte ich an meine Freundin, die Anfang Januar Geburtstag hat, Nr. 2 ging an das Töchterchen und Nr. 3 blieb bei mir.
Für die Wachschale wird zunächst Kerzenwachs geschmolzen. Ich benutzte dafür einen alten Kochtopf, den ich ins Wasserbad auf den Herd stellte. Eine Plastikschüssel wird mit Frischhaltefolie eingepackt, und dann wird mit dem Pinsel das heiße Wachs auf die folierte Außenseite der Schüssel aufgetragen. Nachdem eine dünne Schicht Wachs fertig ist, legt man Pflanzenteile mit einer hübschen Struktur darauf, und legt weitere Wachsschichten darüber. Ich habe für meine Schalen Thuja genommen.

Ich muss Euch unbedingt noch darauf hinweisen, dass man eine Plastikschüssel benutzen muss. Ich war wie immer mächtig euphorisch und startete meine Wachschalen gleich parallel mit zwei Keramikschüsseln. Das funktionierte zuerst auch ganz toll, bis ich versuchte, das Wachs von den Schüsseln zu lösen… Keine Chance! Das Wachs zerbrach und ich fing von vorne an. Insgesamt drei Versuche brauchte ich, bis ich auf die Idee kam, Plastik zu nehmen. Daran klebt die Folie nicht so doll und außerdem ist die Plastikschüssel wenigstens etwas biegsam, so dass man das Wachs samt der Folie gut lösen kann.
Im Gegensatz zu Conny habe ich die Frischhaltefolie nicht vom Wachs gelöst, sondern nur nach innen eingestülpt und dann auch noch einmal von innen mit Wachs bestrichen. Ich dachte, jedes bisschen Stabilität zählt.

Nachdem die Wachsschalen abgekühlt und trocken waren, ging es ans Bepflanzen und Dekorieren. Unnötig zu sagen, dass man dabei äußerst vorsichtig agieren muss. Das Wachs bricht sehr leicht ab, was der Optik jedoch auch einen besonderen Reiz verleiht. Ich finde, die Idee, es handele sich um Eis wird damit noch hervorgehoben.

Oben seht Ihr die fertig dekorierte Schale, bevor die Lichterkette eingesetzt wurde. Es hat sich allerdings gezeigt, dass es schlauer ist, die Lichterkette sehr früh einzusetzen und das Moos dann darüber zu dekorieren, so kann man die Lichter besser auf der ganzen Innenseite verteilen und hat nicht nur oben die Beleuchtung.

Hier kann man den Unterschied bei der Beleuchtung gut sehen. Aber selbst ohne Beleuchtung gefallen mir die fertigen Wachschalen ausgesprochen gut.

Mok di dat kommodig,
Frauke


Adventskalender 24. Dezember 2017

Fischcollage

Ein ganzer Korb voll Sommer

Montag, 2. Januar 2023
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Winterimpressionen

Nachdem der Dezember richtig schön winterlich war, sind wir jetzt wieder in norddeutschen Schmuddelwetter, oder besser noch Schietwedder angekommen. Kein Wetter und kein Licht um schöne Fotos zu machen. Grund genug, um auf meinen Fundus mit Winterimpressionen zurückzugreifen. Einige der Bilder stammen aus dem letzten Dezember, einige sind schon älter.

Ich hoffe, Euch gefallen all meine überzuckerten Gartenschätze. Vielleicht bekommen wir in diesem Winter noch einmal Frost, und wenn möglich auch noch etwas Schnee. Wenn ja, dann gehe ich natürlich wieder auf Fotojagd.

Bis dahin wünsche ich Euch erstmal:

Mok di dat kommodig,
Frauke


Sonnenschirmständer

Windbeutel

Starke Wurzeln

Freitag, 23. Dezember 2022
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Sternenfenster aus Tütensternen

Ich konnte nicht widerstehen und habe verschiedene der bekannten Tütensterne angefertigt. Abends beim Fernsehen saß ich gemütlich mit meinen Tüten, dem Klebestift und der Schere…
Später kamen dann noch mein Stanzen zum Einsatz, und so entstanden einige Sterne, die ich in einer Gruppe am Fenster befestigte.

Mok di dat kommodig,
Frauke


Adventskalender 22. Dezember 2017

Ein Piktogramm zum Schmunzeln

Weihnachtsmarkt

Freitag, 16. Dezember 2022
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Beleuchtete Girlande aus Zapfen und Grün

Für die Außendeko in unserem Vorgarten fertigte ich in diesem Jahr eine beleuchtete Zapfengirlande an.

Für die Girlande braucht man neben Bindedraht verschiedene Zapfen, die ich das ganze Jahr über sammle, verschiedenes Bindegrün und diene batteriebetriebene Lichterkette für den Außenbereich.

Zum Herstellen der Girlande beginnt man damit, verschiedene Zapfen mit einigem Abstand an einem Bindedraht zu befestigen. Dazu wickelt man den Draht Stück für Stück fest um die Zapfen, so dass eine Art Zapfenkette entsteht. Eine derartige Kette fertigt man zweimal an.

Danach nimmt man ein Stück Schnur in der Länge, die die fertige Zapfengirlande haben soll, um die die beiden vorbereiteten Zapfenketten jetzt herumgewickelt werden.
Jetzt könnte die Girlande schon fertig sein, oder könnte so mit einer Lichterkette umwickelt werden. Ich entschied mich jedoch dazu, eine weitere Lage mit Bindegrün darum herum zu wickeln. Dazu stellte ich wieder eine Art Kette aus Bindedraht und verschiedenem Grün, wie Tannenzweigen, Kiefergrün und Thuja her, mit der die Zapfengirlande wiederum umwickelt wurde.

Am Schluss wurde noch alles mit einer batteriebetriebenen Lichterkette umwunden, ein roter Stern unten befestigt und fertig.

Jetzt leuchtet mir meine Girlande täglich den entgegen, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme.

Mok di dat kommodig,
Frauke


Impressionen aus China

Island

Holzpfosten im Schnee

Freitag, 9. Dezember 2022
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Maushandschuhe

So langsam zieht der Winter ein und es wird kälter.
Zu Zeiten der Energiekrise in der überall gespart wird und werden muss, dachte ich mir, dass ich mir etwas ausdenken muss, um meine Hände am Arbeitsplatz warm zu halten.
Wie so viele andere auch, habe ich einen Computerarbeitsplatz mit viel Arbeit und wenig Bewegung. Schon in den letzten Wintern fiel mir auf, dass vor allem meine rechte Hand, die die Computermaus bedient, immer sehr kalt wurde. Und da mein Büro in diesem Winter nur bis auf 19 Grad geheizt werden darf, überlegte ich mir einen ganz speziellen Handschuh zu stricken, der die arme Maushand warm hält, aber der beim Arbeiten nicht im Weg ist.

Der Handschuh deckt das Handgelenk und den Handrücken gut ab, lässt dafür aber die Handfläche, den Daumen und die Fingerspitzen frei. Also eine Art Mischung aus Markthandschuh und Fingerhandschuh mit einigen Modifikationen.
So bleibt der Daumen frei und kann die Maus prima bedienen und auch die Fingerspitzen sind frei und können ungehindert die Tastatur bedienen.

Anleitung:
Gestrickt habe ich mit dünnem Wollgarn mit Nadelstärke 3,5
Mit einem Nadelspiel können das Bündchen und die Fingerteile gestrickt werden, oder man strickt auf zwei Nadeln hin und her und näht die Teile hinterher zusammen.
Zusätzlich werden 3 Sicherheitsnadeln gebraucht, um während des Strickens einige Maschen still zu legen, und eine passende Häkelnadel für die Ausarbeitung.

Angeschlagen habe ich 54 Maschen,
gestrickt wird zunächst im Bündchenmuster 1 Masche rechts, 1 Masche links im Wechsel, 25 Reihen.

Nachdem das Bündchen fertig gestellt ist, werden 26 Maschen abgekettet, und über die restlichen 28 Maschen wird der Handrücken glatt rechts gestrickt. Dazu die Maschen über zwei Nadeln eine Reihe rechte Maschen, eine Reihe linke Maschen stricken.

Nach 20 Reihen auf der rechten Seite für den kleinen Finger 7 Maschen auf einer Sicherheitsnadel still legen. Nicht wundern, dass das jetzt schon passiert, der kleine Finger ist etwas tiefer angesetzt, als die anderen Finger, und der Handschuh sitzt sonst nicht ordentlich.

Mit den verbleibenden 21 Maschen noch 8 Reihen weiter glatt rechts stricken.

Jetzt die Maschen weiter teilen: 7 Maschen pro Finger, also 2 Mal 7 Maschen still legen, und den ersten Finger stricken. Dies kann mit dem Nadelspiel gearbeitet werden, was mir aber zu fummelig war. Ich habe lieber hin und her gestrickt, und das entstandene Fingerstück später zusammengenäht.
Dafür 7 Maschen auf der Nadel belassen, 9 Maschen dazu aufnehmen und glatt rechts 7 Reihen über die entstandenen 16 Maschen stricken. Danach noch 3 Reihen im Bündchenmuster anschließen und abketten.
Mit den übrigen stillgelegten Maschen genauso verfahren und kurze Ringe für die Finger stricken.

Alle Fäden vernähen und wenn nicht mit dem Nadelspiel gearbeitet wurde, das Bündchen und die Ringe für die Finger zusammennähen.

Jetzt rollen sich die Seitenteile des Handrückens noch zur Mitte hin auf. Um dem entgegenzuwirken habe ich den Handschuh rund herum mit festen Maschen umhäkelt. Das hat zusätzlich den Vorteil, dass die ganze Konstruktion etwas mehr Stabilität erhält.

Ich habe inzwischen ein halbes Dutzend dieser Maushandschuhe fertig gestellt, und einige davon an Freundinnen verschenkt. Ich selbst trage meinen Handschuh bei der Arbeit sehr gerne und bin richtig froh, dass ich die Idee zu diesen Maushandschuhen hatte.

Mok di dat kommodig,
Frauke


Malexperimente mit bunter Kreide

Freitagsblumen mit Dahlien

Weihnachtsmarkt