Sonntag, 7. Januar 2018
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Jan Vermeer: Die kleine Straße

Blick auf die Häuser in Delft, „Die kleine Straße“ von Jan, oft auch Johannes Vermeer.
Gesehen und fotografiert im Rijksmuseum in Amsterdam.

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Mok di dat kommodig,
Frauke


Sunday Inspirations

Iceland small world

Natürlicher Advent

Freitag, 5. Januar 2018
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Handgemachte Pralinen

Heute wir es zumindest auf Lüttes Blog noch mal ein wenig weihnachtlich. Wenige Tage vor Heilig Abend machten meine Freundin und ich uns nämlich daran, Pralinen selbst zu machen.
Das hatten wir uns vorgenommen, seit wir im Frühling in Mölln gemeinsam einen Pralinenkurs besucht hatten. Schon damals war uns klar, dass wir erst im Herbst unsere eigenen Pralinen sozusagen in Eigenregie produzieren würden, und jetzt, war es dann endlich so weit. Neben den normalen Küchenutensilien, die man sowieso zu Hause hat, ist es ratsam, sich einiges an Spezialwerkzeug zu kaufen. Bei Tchibo erstand ich einen Dekorierstift. Vorgefertigte Pralinen Hohlkugeln, sowie Halbformen in Sternform erstand ich bei Pati Versand . Dort findet man im Übrigen auch so manchen Tipp, Rezepte, Kuvertüre und sonstige Produkte, die gebraucht werden. (Dies ist keine Werbung, ich gebe hier nur weiter, wo ich eingekauft habe.) Auf das im Vordergrund meines Fotos liegende Abtropfgitter kann man in aller Regel verzichten, es sei dann, man möchte die Pralinen nach dem Überziehen igeln, aber dazu später mehr. So, jetzt wird es aber endlich Zeit, an die eigentliche Herstellung zu gehen.
Habt Ihr Lust?
Bei unserer Produktion entstanden vier unterschiedliche Pralinensorten, und von zwei Sorten darf ich Euch die Rezepte verraten, die beiden anderen Rezepte unterliegen leider einem Copyright, aber es sollte kein Problem sein, im Netz ein Euch gefallendes Rezept zu finden.
Beginnen wir mit den Whiskytrüffeln. Dazu braucht Ihr folgende Zutaten:
150 Gramm Vollmilchkuvertüre
120 Gramm Kuvertüre Zartbitter
90 Gramm Sahne
90 Gramm milder Honig (z.B. Akazienhonig)
60 Gramm Butter
50 Milliliter Whisky
300 Gramm Kuvertüre Zartbitter zum Verschließen und Überziehen,
sowie 63 (eine Lage) Pralinen Hohlkugeln Zartbitter
Für die Ganache wird die Sahne aufgekocht, der Honig und die Butter hinzu gegeben, und alles wird auf der Herdplatte vorsichtig zum schmelzen gebracht. Danach nimmt man den Topf von der Herdplatte, fügt die kleingeschnittene Kuvertüre hinzu und lässt diese ebenfalls schmelzen. Wir benutzten die praktischen Kuvertüre Pellets, was uns die Arbeit sehr erleichterte, da sie nicht erst noch klein geschnitten werden müssen und sich problemlos in der heißen Masse schmelzen lassen.
Sobald die Ganache auf etwa 40 Grad Celsius abgekühlt ist, rührt man den Whisky darunter und lässt sie dann weiter abkühlen, bis auf ca. 28 Grad Celsius.
Und jetzt kommt das Schwierigste: Die Ganache sollte soweit abgekühlt sein, dass sie mit einem Spritzbeutel (wir benutzten dazu Einmalspritzbeutel mit eingeschobener Metalltülle) in die Hohlkugeln gespritzt werden kann, ohne dass die Hohlkugeln schmelzen und ohne die Füllung durch die ganze Küche zu verteilen…
Tja, was soll ich sagen? Vielleicht beschränke ich mich darauf, dass uns hierzu die nötige Erfahrung fehlte?
Auf jeden Fall verursachten wir bei unserem ersten Versuch, die Füllung, in diesem Fall eine Himbeerfüllung, deren Rezept ich leider nicht preisgeben darf, in die Kugeln zu füllen, eine Riesen Sauerei… Die Füllung verteilte sich wirklich überall hin, nur nicht dahin, wo sie sollte, und einige der Pralinen gingen ganz verloren, da die Schokolade anfing zu schmelzen. Das Ende vom Lied war dann, dass wir die Himbeerfüllung ein zweites Mal herstellten, und nach wirklich geduldigem Abkühlen einen zweiten Füllungsversuch wagten, der deutlich besser gelang.
Aber zurück zu den Whiskytrüffeln:
Hat man es geschafft, die Hohlkugeln zu füllen, schmilzt man im Wasserbad ca. 300 Gramm Kuvertüre Zartbitter, und mit Hilfe des Dekorierstabes verschließt man damit die Öffnungen der Hohlkugeln. Anschließend werden die Pralinen dann mit der flüssigen Kuvertüre überzogen. Da wir sie igeln wollten, (Ihr erinnert Euch?) tauchten wir sie einzeln in die Kuvertüre, fischten sie dann mit einem Löffel wieder heraus und legten sie auf das Abtropfgitter. Dort rollten wir sie dann mit Hilfe einer Fonduegabel so lange hin und her, bis sie eine schöne unregelmäßige Oberflächenstruktur erhalten hatten.
Diese Arbeit kann man am besten zu zweit machen. Während der eine tunkt und rausfischt, kann der andere igeln.
Sobald die Pralinen kalt genug sind kann man sie zum weiteren Abkühlen auf ein Backpapier legen.
Na, das war ja mal eine lange Beschreibung, oder?
Seid Ihr überhaupt noch da?
Ich hoffe, Ihr habt noch nicht schlapp gemacht, denn eines muss ich Euch unbedingt noch erzählen:
Das Rezept für die Whiskypralinen sollte genau für 63 Hohlkugeln reichen, aber wir hatten am Ende noch fast die Hälfte der Füllung über. Kurz entschlossen füllten wir diese in die vorhandenen Halbformen in Sternform aus Vollmilchschokolade, und als Topping kam jeweils ein Schokoladenpellet oben drauf. Sieht doch auch ganz nett aus, oder? Und die Variante mit der Vollmilchschokolade als Umhüllung schmeckt auch echt super. So, das war das erste Pralinenabenteuer. Wenn Ihr mögt, dann werde ich Euch demnächst noch ein weiteres Rezept verraten, nämlich Cointreautrüffel. Diese haben wir nicht geigelt, sondern in einer anderen Technik überzogen.
Dazu demnächst mehr.

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Mok di dat kommodig,
Frauke


Wunderschöne Giraffe

Mosaik-Gecko DIY

Fahr’n wir mal zu Hagenbek

Samstag, 30. Dezember 2017
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Jahresrückblick 2017, zweiter Teil

Herzlich willkommen zum zweiten Teil meines Jahresrückblickes 2017. Im vergangenen Jahr beschäftigte ich mich erstmalig mit dem Malen hinter Glas. Eine Technik, die ich schon ganz lange mal ausprobieren wollte.
Es entstanden drei Hinter Glas Bilder: Narzissen, ein Schmetterling, und ein kleiner Kolibri. Und im Dezember präsentierte ich euch dann meinen eigenen Höhepunkt des Jahres: Meinen Adventskalender aus 24 selbst gemalten kleinen winterlichen Bildern, an dem ich bis weit in den Sommer hinein gearbeitet hatte.
Und was wird das neue Jahr wohl bringen?
Das kann man ja noch nicht wissen, was bestimmt ein großes Glück ist. Aber ich werde auf jeden Fall wieder malen, im Garten werkeln, und ein neues Mosaikprojekt habe ich auch schon im Kopf. Und im April werde ich eine Fernreise unternehmen, an der ich Euch anhand von vielen Fotos gerne teilhaben lassen möchte.
Da bleibt mir jetzt nur noch, Euch wie versprochen einige Weisheiten zu den Silvesterbräuchen zu erzählen:
Zu Beginn des neuen Jahres wünscht man sich „Prosit Neujahr“. Wusstet Ihr, dass das Wort „Prosit“ aus dem Lateinischen kommt, und bedeutet: „Es möge gelingen“?
Und dann wünscht man sich „einen guten Rutsch ins neue Jahr“. Ich habe immer gedacht, dass damit das „Hinüberrutschen“ in einen Neubeginn gemeint ist, aber weit gefehlt: „Rutsch“ hat seine Wurzeln im Hebräischen „rosch“, und „rosch“ bedeutet Anfang. Der „gute Rutsch“ bedeutet also, dass man sich einen guten Beginn des neuen Jahres wünscht.

In diesem Sinne wünsche ich Euch jetzt auch allen einen guten Rutsch in das Jahr 2018.
Wir lesen uns bestimmt wieder im neuen Jahr.

Verlinkt mit Paintpartyfridayund mit Gartenwonne

Mok di dat kommodig,
Frauke


Sukkulentenkugel

Grimms Märchen

Montbretie

Freitag, 29. Dezember 2017
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Jahresrückblick 2017

Schwupps, ist Weihnachten und damit auch die gemütliche Adventszeit schon wieder vorbei…
Und damit beginnt dann für mich eine zum Glück nur kurze Zeit der Melancholie. Die Zeit „zwischen den Jahren“. Gekrönt wird das Ganze dann von Silvester. Ein Jahr geht zu Ende, und nicht nur das, sondern im gleichen Atemzug auch ein gutes Stück meiner Lebenszeit, und das soll auch noch fröhlich gefeiert werden.
So sehr wie ich die Weihnachtszeit liebe, so wenig mag ich das Jahresende und Silvester.
Natürlich ist mir klar, dass das alles nur Gedankenspiele sind, und dass sich eigentlich auch durch Silvester nicht wirklich etwas verändert, nützt aber nichts, ich mag das trotzdem nicht.
Bin ich allein mit diesen trüben Gedanken, oder gibt es jemanden unter Euch, der ähnlich empfindet?

So, das musste ich einfach mal loswerden.
Jetzt aber dringend zu etwas Positivem: Jahresrückblick.
Auch das ist ja Tradition: Das Innehalten, Zurückblicken, sich sammeln. Und dann vielleicht schon ein kleiner Ausblick auf das Kommende…
Mein Jahr 2017 war jedenfalls geprägt von vielen Projekten und einer Menge Kreativität.
Und dazu habe ich Euch einige Bildercollagen in zufälliger Reihenfolge zusammengestellt. Es gab Ausflüge in die nähere Umgebung, zwei kurze Städtereisen, eine davon dauerte nur einen einzigen Tag, und es gab eine schöne weite Reise. Es wurde gebacken, gekocht, gebastelt und gemalt. Es wurde Blumensträuße gebunden, Mosaike wurden gefertigt, und im Garten tat sich auch so einiges.
Am allermeisten Zuspruch fand mein Post über die Betonrosen, den ich im August veröffentlichte.
Und da ich im Adventskalender einige Gedichte gepostet habe, denn Gedichte gehören für mich untrennbar zur Weihnachtszeit, gibt es jetzt zum Jahresabschluss auch noch ein sozusagen „Abschlussgedicht“:

Ein Jahr ist nichts, wenn man’s verputzt,
ein Jahr ist viel, wenn man es nutzt.
Ein Jahr ist nichts; wenn man’s verflacht;
ein Jahr war viel, wenn man es ganz durchdacht.
Ein Jahr war viel, wenn man es ganz gelebt;
in eigenem Sinn genossen und gestrebt.
Das Jahr war nichts, bei aller Freude tot,
das uns im Innern nicht ein Neues bot.
Das Jahr war viel, in allem Leide reich,
das uns getroffen mit des Geistes Streich.
Ein leeres Jahr war kurz, ein volles lang:
nur nach dem Vollen mißt des Lebens Gang,
ein leeres Jahr ist Wahn, ein volles wahr.
Sei jedem voll dies gute, neue Jahr.

Hanns Freiherr von Gumppenberg

Morgen kommt noch ein zweiter Teil meines gemischten Jahresrückblickes, und dann werde ich Euch noch einige Weisheiten über Silvester erzählen, die Ihr vielleicht noch nicht kennt.
Also bis morgen.

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Mok di dat kommodig,
Frauke


Nordische Häuser

Schildkröte

Mosaik

Sonntag, 24. Dezember 2017
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Adventskalender 24. Dezember 2017

Endlich sind alle Felder des Adventskalenders gefüllt. Ich hatte sehr viel Spaß dabei den Kalender für Euch zusammenzustellen und zu posten. Dann wünsche ich Euch nun ein wunderbares, harmonisches und gemütliches Weihnachtsfest. Lasst Euch reich beschenken und genießt die gemeinsame Zeit mit Euren Lieben.

Aus Rauhreif ragt ein Gartenhaus,
Das schaut so schmuck, so sonnig aus.

An blanken Giebel schmiegt sich hold
Der Wintersonne Abendgold.

Eiszapfen, Scheiben in rotem Glanz,
Die Fenster umrahmt von Waldmooskranz.

Blattgrün, Gelbkrokus, ein rosiger Bube
Lächeln aus frühlingswarmer Stube.

Kanarienvogel schmettert so hell,
Kinderlachen und Hundegebell.

Klein Hansemann und Ami spielen
Wolfsjagd, sie balgen sich auf den Dielen.

Die Mutter ging holen den Weihnachtsmann.
Der klopft an die Türe brummend an.

Und sieh, vermummt, ein bärtiger Greis,
Ein Sack voll Nüsse, ein Tannenreis.

»Seid ihr auch artig?« Stumm nicken die Kleinen
Und reichen die Patschhand; eins möchte weinen.

Da prasseln die Nüsse, das gibt ein Haschen!
Der süße Hagel füllt die Taschen …

Fort ist der Mann. Mit Lampenschein
Tritt nun die liebe Mutter herein.

Gejubel: »Der Weihnachtsmann war da!
O, Nüsse hat er gebracht, Mama!«

Den großen Tisch umringt ein Schwatzen,
Schalenknacken, behaglich Schmatzen.

Die Mutter klatscht in die Hände und zieht
Die Spieluhr auf: »Nun singt ein Lied!«

»Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all,
Zur Krippe her kommet, in Bethlehems Stall!«

Fromm tönt’s in die frostige Nacht hinaus.
Ein Stern steht selig über dem Haus.

Bruno Wille

Mok di dat kommodig,
Frauke


Seerosen

Mohnblume aus Glas

Feste Handcreme