Granatäpfel aus Pappmaché
Es gibt hier auf dem Blog schon so einige Beiträge, die meine Arbeiten aus Pappmaché zeigen. Bisher hab ich mich bei diesem Material darauf beschränkt, Zeitungspapier mit Kleister auf irgendein Gerüst, zum Beispiel auf eine Figur aus Kükendraht zu gestalten. Jetzt habe ich zum ersten mal mit einem selbst angerührten Pappmaché gearbeitet.
Fangen wir mal mit dem Endergebnis an, Granatäpfel aus Pappmachémasse:

Ich finde, die sehen relativ echt aus und werden im Herbst oder spätestens im Advent gut in meine Dekoration passen. Das Rezept für die Pappmachémasse und die Arbeitsschritte habe ich in den diversen YouTube Videos von Eva Kündig (https://www.ave-pulpart.ch/mensch-.-kontakt.html) gefunden.
Aber der Reihe nach:
Für die Masse wird Zeitungspapier in kleine Stücke zerrisen, gründlich in warmem Wasser eingeweicht und dann mit dem Stabmixer klein geschreddert. Der Papierbrei wird über einem Geschirrtuch ausgekippt und ordentlich ausgewrungen. Dadurch pappt alles wieder fest zusammen und die Masse wird jetzt mit den Fingern wieder in kleine Stücke zerbröselt. Jetzt fügt man dicklichen vorher angerührten Kleister hinzu und knetet die Masse mit den Händen gründlich durch. Jetzt sollte man eine geschmeidige Masse haben, mit der man wunderbar gestalten kann.
Für die Objekte wird nun neues Zeitungspapier in eine grobe Form geknüllt und komplett mit Kreppklebeband umhüllt. Auf diese Formen kommt jetzt die Pappmachémasse und dabei kann man die feineren Details formen.



Nach tagelangem trocknen kann man die Objekte noch mit Sandpapier glätten und dann mit Acrylfarbe bemalen. Plant man die Objekte im Freien zu verwenden, dann empfiehlt sich ein anschließender Überzug aus durchsichtigem Lack. Bisher hab ich nur die Granatäpfel fertig gestellt. Wie Ihr oben auf den Fotos seht, sind übergroße Äpfel bereits in Arbeit und des weiteren wird es Paprikaschoten geben, und mal sehen, was mir sonst noch so einfällt..



Das könnte Dich auch interessieren:
Malerei Mixed Media, gegenstandslos
Vor kurzem hab ich mich mal wieder an ein gegenstandsloses Acrylbild herangetraut. Gegenstandslos bedeutet, dass man nicht versucht, etwas Gegenständliches zu abstahieren, sondern dass man statt dessen einfach die Farbe und eventuell Strukturen für sich wirken lässt.

Ich verwendete einen schon bemalten Keilrahmen in der Größe 50 x 50 Zentimeter, den ich erstmal mit dicker weißer Farbe komplett bemalte. Dabei entstanden schon erste Strukturen, was ja durchaus erwünscht war. Ich brachte danach einige Stücke gebrauchte Aluminiumfolie auf für weitere Strukturen und Effekte. Danach ging es an den Auftrag der verschiedenen Farben und Pigmente.
Irgendwann entschied ich dann, dass ich das Bild nicht weiter bearbeiten werde und ich bin mit dem Ergebnis eigentlich ganz zufrieden.
Besonders toll finde ich die Bilddetails, die in der Nahaufnahme besonders gut zur Geltung kommen:








Das könnte Dich auch interessieren:
Gartenimpressionen Juli 2023
In diesem Beitrag lasse ich einfach mal die Bilder meines Juligartens für sich sprechen.
Ohne viele Worte…








Das könnte Dich auch interessieren:
Blumentopfsäulen mit Sukkulenten

Diese schönen und pflegeleichten Säulen aus Tontöpfen haben vor kurzem in meinem Garten ihr Plätzchen gefunden. Die Säulen kann man ganz einfach herstellen: Zunächst wird pro Säule ein Stock oder besser noch ein Metallstab mit einem Hammer in den Boden geschlagen. Darauf werden dann die verschiedenen Tontöpfe Stück für Stück aufgefädelt. Ich habe dafür einige Male hin und her getauscht, bis die Säulen mir endlich gefielen.


Nachdem mir der Aufbau endlich zusagte, bepflanzte ich die obersten Töpfe mit verschiedenen Sukkulenten und dekorierte diese dann mit Steinen und Schneckenhäusern.






Das könnte Dich auch interessieren:
Polarisierender Sommerkranz mit Fisch
Lange hab ich nach einer Idee für einen neuartigen sommerlichen Türkranz gesucht. Bunt sollte er sein, gerne maritim, haltbar und für den heißen Sommer ausnahmsweise mal nicht aus irgendeinem Pflanzenmaterial.
Dazu kommen wir dann im Herbst gerne wieder…

Auf dem oberen Bild seht Ihr die selbst gebastelte Grundlage für meine Kranzidee, bestehend zunächst aus einem einfachen Ring, den ich aus dicker Pappe ausgeschnitten habe. Den Ring umwickelte ich mit Filzwolle in wollweiß und dunklem pink aus meinem Fundus. Darauf klebte ich mit Heißkleber ein gehäkeltes Tau aus dickem Band.
Weiter gestaltete ich meinen maritimen Kranz mit diversen Muscheln, einem künstlichen Seestern und mit Seeigelgehäusen. In die Mitte kam ein dicker fFsch, den ich aus Pappmaché selbst gebastelt hatte.



Tja, und hier ist er nun, mein maritimer Sommerkranz für die Haustür. Von Familie und Freunden hab ich dafür bisher eher na sagen wir mal: höfliche Kommentare geerntet. Mir gefällt der Kranz im Gegensatz dazu aber recht gut. Alles selbst gemacht, fröhlich, bunt und sommerlich und einfach mal etwas anderes, als man sonst so sieht.
Wie ist denn Eure Meinung?
Okay, oder einfach nur kitschig?














