Neues aus der Hexenküche
Vor ein paar Tagen hab ich in meiner Küche mal wieder „Hexenkram“ gemacht, wie mein Sohnemann es gerne nennt.
Dieses Mal stellte ich Körperbutter mit Vanilleduft her.

Hier ist schon mal das Rezept:
30 Gramm gelbes Bienenwachs,
30 Gramm Kokosöl,
20 Gramm Reiskeimöl,
10 Gramm Mandelöl
und einige Tropfen ätherisches Öl je nach Geschmack, ich hab mich für Vanille entschieden.
Zuerst lässt man das Bienenwachs in einem Wasserbad schmelzen. Der Schmelzpunkt des Bienenwachses ist relativ hoch, deshalb braucht es am längsten.
Sobald das Wachs flüssig ist gibt man das Kokosöl hinzu, welches bei Zimmertemperatur fest ist, und wartet, bis auch dieses flüssig geworden ist.
Danach gibt man die beiden flüssigen Öle und den Duft hinzu und verrührt Alles sorgfältig.
Die Flüssigkeiten werden jetzt in eine vorher bereitgestellte Form gegossen und bis zum nächsten Tag kalt gestellt, damit die Körperbutter wieder fest wird.
Ich benutze für meine Kosmetik gerne Silikonformen, da man diese nach dem Erkalten gut von den fertigen Produkten lösen und abziehen kann. Für die Körperbutter eignet sich die Herzform besonders gut, da diese später gut in der Hand liegt.

Aus der angegebenen Menge kann man eines der hier abgebildeten Herzen gießen. Ich hab gleich ein wenig mehr eingeschmolzen, so dass ich am Ende fünf Herzen hatte.
Ich verwende die Körperbutter als eine Art feste Creme. Sie kann aber auch unter der Dusche als milde Waschpflege verwendet werden.
Die Butter ist nur begrenzt haltbar, deshalb sollte man nur die Menge herstellen, die man in absehbarer Zeit verbrauchen kann. Ich will einige Stücke verschenken und hab sie deshalb schon mal in Cellophantüten verpackt.
Verlinkt mit creadienstag
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Auf der Suche nach Inspiration…
Wie jeden Sonntag sucht Ines wieder nach einem einzelnen inspirierenden Bild.
Seit einigen Wochen beteilige ich mich nun schon an Ines Sonntags-Linkparty, und ich habe auch in dieser Woche wieder ewas für Euch gefunden:
Dieses Bild hab ich im Sommer im husumer Hafen aufgenommen. Weckt es nicht auch bei Euch das Fernweh, die Sehnsucht nach Feiheit und Abenteuer?
😮
Und dazu schwingt für mich auch ein wenig Melancholie in diesem Bild mit.
(Vielleicht kommt das von dem traurigen Blick, den die Möwe aufgesetzt hat.)
Auf jeden Fall verkörpert das Bild für mich als Nordlicht eine Menge Vertrautes, Heimat eben.
Und dann natürlich die Erinnerung an einen wunderschönen sommerlichen Ausflug zusammen mit der Familie und lieben Feunden.
Verlinkt mit Sunday-Inspirations
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Happy Halloween
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Herbstlichter
Immer wenn die dunkle Jahreszeit beginnt, macht es besonders viel Spaß, das Haus oder die Wohnung mit vielen Kerzen, Lampen, oder auch mit Lichterketten zu beleuchten.
Schon längst sind die Lichterketten nicht mehr allein der Advents- und Weihnachtszeit vorbehalten, sondern sorgen in
den verschiedensten Ausführungen oder Verzierungen während des ganzen Jahres für stimmungsvolle Hingucker.
Ich bekomme im Herbst immer die leuchtenden Früchte der Physalis von einer Freundin geschenkt. Da die Physalisfrüchte selber schon wie kleine Laternchen aussehen, was liegt da näher, als sie zusätzlich mit einer Lichterkette zu beleuchten?

Also hab ich kleine Löcher in die Physalisfrüchte geschnitten, die kleinen Beeren herausgezogen, und dort jeweils ein Lämpchen einer Lichterkette hineingesteckt.

Nur jedes zweite Lämpchen wurde mit einem Lampion versehen. Dadurch ergibt sich ein besonders interessantes Lichtspiel in Orange und in Gelb.

An meinem Küchenfenster darf die so verzierte Lichterkette nun für eine herbstliche Beleuchtung sorgen, bis sie dann in der Adventszeit durch weihnachtliche Lichter abgelöst wird.

Verlinkt mit Lotta liebt Blau
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Kann man mit Quitten etwas Sinnvolles anfangen?
Ja, das ist die Frage.
Ich finde Quitten wunderschön. Sie sehen so ursprünglich aus. Gröber als Birnen und irgendwie verheißungsvoll
Und ihr Duft ist unvergleichlich.
Also dachte ich mir, damit muss doch etwas anzufangen sein.
Na klar: Quittenbrot… viel zu süß für meinen Geschmack und Gelee? Ist mir nicht besonders genug.
Also machte ich schon im letzten Jahr Quittenlikör!

Da mein Blog ja erst seit Mai diesen Jahres online ist, hab ich damals nicht daran gedacht, den Werdegang der Likörproduktion festzuhalten. Dies hab ich in diesem Jahr nachgeholt, denn ich habe gerade wieder einen frischen Likör angesetzt.
Der vom letzten Jahr ist restlos ausgetrunken!
Der aufmerksame Beobachter hat die Zutaten für den Likör natürlich auf den Fotos längst erspäht, aber hier ist mein Rezept noch mal zum Mitschreiben:
Man nehme:
3 Quitten, welche geputzt, gewaschen und in kleine Stücke geschnitten werden,
Saft und abgeriebene Schale von einer Biozitrone,
1 aufgeschlitzte Vanilleschote und eine Zimtstange,
500 Gramm brauner Zucker
und ausreichend Doppelkorn, um Alles gut bedecken zu können.
(Ich hab dafür 1,5 Liter gebraucht.)
Die Zutaten werden in ein ausreichend großes, verschließbares Gefäß gefüllt, und wie oben schon gesagt mit Doppelkorn aufgegossen, bis Alles schön bedeckt ist.
Jetzt beginnt die Wartezeit: Mindestens sechs Wochen sollte der Ansatz an einem warmen, hellen Ort stehen bleiben, und gelegentlich durchgeschüttelt werden. Bei mir steht dafür ein großes Weckglas mit Bügelverschluß direkt in der Küche, damit ich das Schütteln nicht vergesse…
Danach seiht man den Ansatz am besten durch ein Baumwolltuch und füllt den nun fertigen Likör in saubere Flaschen ab.
Im letzten Jahr hatte ich neben den Zimtstangen und der Vanille auch noch einige Nelken hinzugefügt. Außerdem hatte ich statt Zitronensaft und abgeriebener Schale in Scheiben geschnittene ungeschälte Zitronenscheiben verwendet. Dieser Likör hatte mir und meiner Familie sehr gut geschmeckt, einzelne Stimmen meinten jedoch, einen gewissen Hustensaftgeschmack empfunden zu haben. Diese Tendenz kann ich bestätigen, mich hatte das jedoch nicht gestört. Trotzdem hab ich das Rezept in diesem Jahr ein wenig abgewandelt, und bin nun auf das Ergebnis äußerst gespannt.
Darauf muss ich aber noch mindestens sechs Wochen warten!


























