Girlande aus Physalisfrüchten
Wie in jedem Herbst faszinieren mich auch diesmal wieder die bunten Herbstblätter und die orangenen Früchte der Physalis.
Und immer überlege ich, was ich wohl damit anstellen könnte. Zu den kleinen Lampions der Physalis hab ich vor einiger Zeit einen Beitrag irgendwo im Netz gefunden, von dem ich mich hab inspirieren lassen:
Leider weiß ich nicht mehr, wo ich so eine Girlande gesehen habe, deshalb kann ich den dortigen Beitrag leider nicht verlinken. 🙁
Aber nachmachen musste ich die Bemalung auf den Lampions unbedingt.
Zum Bemalen benutzte ich meine Acrylfarben. Viel Weiß, das ich mit ein wenig Türkis mischte. Ich glaube, eine Bemalung in reinem Weiß hätte zu hart gewirkt, und außerdem bin ich nicht sicher, ob die Farbe genügend gedeckt hätte.
Nachdem die Farbe getrocknet war, hängte ich einen dunklen Zwirnfaden vor das Fenster und band die Physalisfrüchte daran, so dass ich eine bunte Girlande erhielt.
Das ist in diesem Jahr leicht verspätet meine erste Herbstdekoration.
Ihr wisst ja, dass ich gerade aus Afrikas beginnendem Frühling zurückgekommen bin, darum fällt es mir gar nicht so leicht, plötzlich auf Herbst umzuswitchen. Aber mit den bunten Blättern hab ich seit gestern auch was in Arbeit. Mal sehen, ob ich das demnächst hier vorführen kann, oder ob das Projekt danebengeht…
Ach ja, Kastanien hatte ich ja auch noch gesammelt. Fast hätte ich die vergessen!
Aus denen hab ich ein winziges Kränzchen für die Küche gebastelt.
Das Kränzchen ist nun nicht so der kreative Burner. Ich weiß…
Ich zeige es Euch auch nicht, weil ich es so toll finde, sondern weil überall im Netz steht, dass Kastanien die Fruchtfliegen vertreiben sollen.
Der kleine Kastanienkranz hängt nun in meiner Küche direkt über der Obstschale, wo er hoffentlich seine fliegenabschreckende Wirkung voll entfalten wird. Ich bin ganz gespannt, ob das wirklich funktioniert. Im Moment hab ich jedenfalls keine kleinen Fliegen im Haus. Keine Ahnung, ob das an der kühlen Witterung liegt, oder tatsächlich an den Kastanien???
🙂
Habt Ihr damit schon irgendwelche Erfahrungen gemacht?
Das würde mich wirklich interessieren. Erzählt doch mal.
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Kürbisgeister
Wie in jedem Jahr hat das Töchterchen einen tollen Kürbisgeist geschnitzt. Passend zu Halloween schicke ich ihn heute zu Ines‘ Sunday Inspiration.
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Gemalte Buhnen
So, Ihr Lieben, heute ist mal eine Pause mit Afrika. Es gibt ja schließlich auch noch andere Themen.
Kurz vor unserer Abreise hatte ich nämlich noch ein Acrylbild fertiggestellt.
Das Motiv für mein Bild hatte ich auf dem Fotoblog von Patricia Stein gefunden. Ein Blog mit ungemein inspirierenden stimmungsvollen Fotos.
Da ich an der Ostsee aufgewachsen bin, hat mich das Bild von den Buhnen gleich total angesprochen, und ich musste mich unbedingt daran versuchen, das Motiv nachzumalen.
Für Euch hab ich natürlich wie immer noch einige Detailvergrösserungen vorbereitet:
Und im nächsten Beitrag, den ich posten werde, geht es dann (zur Abwechslung) mal wieder auf Afrikareise.
Bis bald!
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Kurioses aus Afrika
Dieses Schild zur Geschwindigkeitsbegrenzung entdeckten wir auf einer dirt road kurz vor Erreichen des Krüger Nationalparkes.
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Ein ganz besonderer Baum, der Baobab
Ich hatte es schon in älteren Beiträgen erwähnt, dass ich Bäume ganz besonders faszinierend finde, und so freue ich mich immer wie Bolle, wenn ich das Glück habe, auf meinen Ausflügen und/oder Reisen einen besonderen Baum finden, betrachten und natürlich fotografieren zu können.
Der Afrikanische Affenbrotbaum, oder Baobab ist an sich schon eine Besonderheit, und ich ahnte ganz und gar nicht, dass es diese Baumart in Südafrika gibt. Ich hatte den Baobab eher im viel heißeren mittleren Teil Afrikas erwartet, aber,
Surprise:
Es gibt sie!

Einige wunderbare Exemplare entdeckte ich im Krüger Nationalpark, den zu besuchen ich zu den besonderen Highlights unserer Afrikareise zählen darf. Aber dazu mehr in einem der folgenden Beiträge…
Erstmal zurück zum Baobab:
Wunderschön, oder?
(Obwohl der Stamm von den Elefanten arg angefressen wurde.)
Die Bäume auf meinen Bildern sind übrigens nicht tot, sondern haben nach dem Winter ihr Laub noch nicht wieder ausgebildet. Ja, auch in Südafrika gibt es einen recht kalten Winter, und die Bäume verlieren ihr Laub.
Noch etwas, das ich gar nicht gewusst hatte!
Ich sag ja immer: So eine Reise bildet!
Wir waren zu einer für Touristen recht ungewöhnlichen Jahreszeit in Südafrika, nämlich kurz nach Ende des Winters, im beginnenden Frühling. Das sieht man auf meinen Bildern ganz deutlich an der Vegetation, denn der südafrikanische Busch ist noch winterlich kahl, was durch die herrschende Trockenheit leider noch verstärkt wird.
Hier zeige ich Euch den uralten Baobab, der im Letaba District, einige Kilometer vor dem Eingang in den Nationalpark steht, in seiner ganzen Pracht.
Dieser Baum wird auf ein Alter von 2.500 Jahren geschätzt, und seine wahre Größe wird leider auf den Bildern nicht recht deutlich. Deshalb gibt es hier noch mal ein Bild mit mir vor dem Baum, leider nur mit einem Ausschnitt des Baumes:
So, ich denke, dass gibt einen kleinen Eindruck.
Die Rinde des Baumes hat übrigens eine ganz besondere Struktur, die sich je nach Seite deutlich unterscheidet. Auch davon hab ich eine Auswahl an Fotos für Euch gemacht:
Sind diese uralten Strukturen nicht einfach eine Wucht?
Noch mehr Bilder von Pflanzen und natürlich Tieren Südafrikas werde ich Euch gerne demnächst hier zeigen. Ich hoffe, Ihr werdet dann wieder dabei sein.
Diesen Beitrag verlinke ich bei Frollein Pfau




































