Mosaik
Seit einiger Zeit versuche ich mich an verschiedenen Dekorationen mit Mosaik. Wichtig ist mir dabei immer, dass die Materialien frostbeständig sind, damit sie im Winter draußen bleiben und vor allem in der tristen Jahreszeit ein bisschen Farbe in den Garten bringen können.
So bin ich also ständig dabei, meinen Mosaikfundus aufzustocken und zu ergänzen. Es gib eine Menge Keramikscherben und vorgefertigte Mosaikteilchen zu kaufen, die meisten sind aber ausschließlich für den Innenbereich vorgesehen und würden einen Outdoorwinter sicher nicht heil überstehen. So sieht man mich also in jedem Dekoladen, in Bastelgeschäften, beim Möbelschweden und im Gartencenter auf der Jagd!
Ich sammle schön geformte Kieselsteine, Strandglas, Glasnuggets, Tiffanyglas, frostfeste Fliesen und vieles mehr. Auch Kronkorken und zerbrochenes Geschirr finden Verwendung. Sicher werde ich auch einmal technische Dinge wie Zahnräder, Schrauben und Muttern verwenden. Ich muss sagen, allein das Sammeln und Suchen ist schon eine Form von kreativer Beschäftigung. Und wie ich mich freue, wenn ich wieder mal etwas Tolles gefunden hab, und meinen Schatz nach Hause tragen kann!
Entstanden sind vor einiger Zeit diese Kegel, die ich auf Stäben in meinen Blumenbeeten verteilt habe.
Als Unterlage hab ich einfache Styroporkegel aus dem Bastelgeschäft verwendet, in die ich ein Loch gebohrt habe, für den Stab. Das Mosaik habe ich mit normalem Fliesenkleber aus dem Baumarkt, natürlich für den Außenbereich, auf die Kegel aufgeklebt. Am nächsten Tag war dann alles so weit getrocknet, dass ich die Fugenmasse, natürlich auch frostfest, auftragen konnte.
Die Kegel haben den letzten zugegebenermaßen sehr milden Winter draußen sehr gut überstanden.
Ein weiterer Kegel überwiegend in Rottönen befindet sich derzeit in der Entstehung. Lediglich die Fugenmasse fehlt noch. Dann wird auch er seinen festen Platz in meinem Garten bekommen.
Am Anfang hab ich mir immer total Mühe gegeben, das Mosaik irgendwie geordnet, in Reihen, oder als Spirale zu fertigen. Inzwischen hab ich aber festgestellt, dass mir die wie zufällig entstandenen Mosaike viel besser gefallen. Was denkt Ihr?
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Elfenhandschuhe
Jedes Jahr wieder freue ich mich auf die unzähligen Akelei Pflanzen (Akeleien?), die sich in meinem Garten angesiedelt haben.
Ich mag es, wie sie mit Ihren bezaubernden Blüten über den anderen Beetpflanzen schweben und im Wind tanzen. Auch gefällt es mir, dass sie immer genau dort auftauchen, wo es ihnen gefällt, oder aber auch einfach wieder verschwinden.
Wusstet Ihr, dass diese Pflanzen in einigen Gegenden Elfenhandschuh genannt werden?
Seht nur, die fünf kleinen Köcher für die Fingerchen!
Ich finde, man kann sich richtig vorstellen, wie so ein zartes Wesen die Finger in die Akeleiblüten steckt.

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An der Nordseeküste…
Am letzten Sonntag habe ich mich mit ganz lieben Freunden an der Nordsee getroffen.
Meine Freundin Susi aus Neustadt und ich haben Rainer und Monika aus Frankfurt in ihrem Feriendomizil aufgesucht.
Was hatte ich mich auf diesen Tag gefreut! Ein Tag am Meer… Möwen beobachten, Muscheln sammeln, vielleicht würde ich Strandglas finden, oder schönes Treibholz… Ach! Dazu einen schönen Spaziergang unter blauem Himmel durch idyllische Landschaften… Meine Phantasie schlug Purzelbäume!
Aber leider sah der Wettergott das ganz anders!
Ich fuhr morgens bei strahlendem Sonnenschein los, und je näher ich meinem Ziel kam, desto dunkler wurde der Himmel. Ohjeh!
Und tatsächlich: An der Nordsee wehte ein kalter Wind und es fing auch bald an zu regnen!
Sogar die Schafe hatten sich lieber auf die wasserabgewandte Seite des Deichs vor dem Wind in Sicherheit gebracht!
Naja, einen schönen (nassen) Spaziergang haben wir dann natürlich doch noch unternommen. Geschafft haben wir es bis zur nächsten Bude, an der es prima Kaffee, Pharisäer und ganz, ganz leckere Torte gab.
Es war dann insgesamt ein sehr schöner Tag, und vor Allem hat es Spaß gemacht, die Freunde zu treffen, wenn auch leider etwas anders, als von mir erhofft.
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Acrylmalerei
Zeit meines Lebens ist es mir immer wieder ein Bedürfnis, zu malen. Ich weiß nicht, ob Ihr Euch das vorstellen könnt, aber es ist immer so, dass sich eine Idee in mir entwickelt, manifestiert, und dann unbedingt auf Umsetzung drängt. Ich glaube, ich würde platzen, wenn ich dann nicht zu Stift und/oder Pinsel greifen würde, um die Idee auf Papier oder Leinwand zu bannen.
Das geht mir im übrigen mit meinen anderen Projekten ganz ähnlich, aber während ich immer mal wieder etwas Neues ausprobiere, und so manche Technik nach einiger Zeit wieder verwerfe, so bin ich der Malerei immer treu geblieben.
Lange Zeit hab ich Bleistiftzeichnungen angefertigt, später waren es Aquarelle, und seit einigen Jahren, und vor allem nachdem ein Wasserschaden meine Aquarellmappe durchfeuchtet hat, bin ich der Acrylmalerei verfallen.
Acrylfarben sind ein Segen der Moderne! Sie sind solange sie feucht sind, wasserlöslich, was den Umgang mit gesundheitsbedenklichen und vor allem stark riechenden Lösungsmitteln entbehrlich macht. Sie trocknen relativ schnell, ein weiterer Segen für ungeduldige Menschen, wie mich, und man kann auf fast allen Untergründen malen.
In meinem Header seht Ihr zwei meiner Acrylbilder, die eigentlich so nebeneinander gehören:
Diese Bilder hab ich meiner Freundin Elke zu ihrem 50. Geburtstag geschenkt. Keine Angst, ich hab sie vorher gefragt, ob sie Interesse an einem meiner Bilder hätte, und sie durfte sich dann aus einer Bilderserie, die ich vorher gemalt hatte, zwei Stück aussuchen.
Die Bilder haben jetzt einen wunderschönen Platz in ihrem Wohnzimmer gefunden, und ich glaube, sie hat sich sehr darüber gefreut.
(Und befreundet sind wir auch immer noch… grins).
Zwei weitere Bilder aus dieser Serie hab ich Euch hier noch abgebildet.
Alle Bilder hier sind mehr oder weniger zufällig entstanden.
Zunächst habe ich die Leinwände mit Strukturpaste bearbeitet und an einigen Stellen handgeschöpftes Papier mit verschiedenen Strukturen aufgeklebt. Nachdem alles schön trocken war, hab ich mit dem Schwamm großzügig die Farben aufgetragen. Als besonderes Highlight hab ich außerdem in Acrylbinder eingerührte Metallpartikel aufgetragen.
Das sorgt für einen schönen Glitzereffekt. (Leider sieht man das auf den Fotos nicht so gut)
Die dunklen Bereiche sind keine Farbe, sondern Moorlauge aus der Apotheke. Eigentlich soll man sie als Badezusatz verwenden, sie eignet sich aber ganz hervorragend für die Malerei (lach). Die Moorlauge hab ich mit einer Pipette auf die Bilder geträufelt und hab sie dann mit der Blumenspritze dazu gebracht, aquarellartig zu verlaufen. Durch das viele Wasser, die feuchte Farbe und die vorher aufgebrachten Strukturen können die Materialien auf der Leinwand richtig mit einander agieren und arbeiten. So entstehen durch den gesteuerten Zufall in meinen Augen wunderschöne Bilder.
Die Verwendung der Moorlauge habe ich von meiner Freundin, der pinneberger Künstlerin Mouna Ramcke von Aqua-Art gelernt, deren Malgruppe ich seit langem besuche.
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Kuscheldecken
Vom Häkeln und Stricken
Immer schon hab ich gerne gestrickt, nur leider hatten plötzlich alle von mir heiß geliebten Handarbeitsgeschäfte nach und nach geschlossen. Es war wohl einfach nicht mehr modern… Zu meiner großen Freude hat es diesbezüglich ja inzwischen eine deutliche Wende gegeben und es ist wieder möglich, Wolle zu kaufen.
Dazu gibt es die zahlreichen wunderschönen Bilder von Handarbeiten, netterweise gleich komplett mit Anleitung und Bezugsquelle für die Wolle auf Euren tollen Blogs.
Das hab ich gleich gewaltig ausgenutzt und den norddeutschen Schmuddelwinter dazu genutzt, gleich zwei Kuscheldecken anzufertigen.
So hab ich zuerst die Strickdecke mit Zopfmuster „Gudhjem“ von Amalie nachgestrickt.
Die Anleitung und die Wolle gibt es bei Katja von Versponnenes . Sie verschickt die Anleitung auf Anfrage zusammen mit der Wolle.
Gleich danach musste ich mich unbedingt an der Häkeldecke aus Schneeflöckchengrannys, gefunden ebenfalls bei Katja, versuchen.
Das war meine erste Häkelei überhaupt! Und ich bin ganz stolz, dass ich durchgehalten hab.















