Frühlingsboten
In diesem Jahr hab ich das Gefühl, dass der Winter einfach nicht weichen will.
Am letzten Sonntag hatten wir Frühlingsanfang, aber in meinem Garten ist der Boden auf der Schattenseite noch immer gefroren, und es macht noch überhaupt keinen Spaß, die Hände in die Erde zu stecken.
Trotzdem ist es ganz erstaunlich, wieviele unverdrossene Blumen bereits in voller Blüte stehen.

Das zeigt sich besonders in meinem (bereits aufgeräumten) Steingarten.
Im Herbst hatte ich mich wie berichtet mit einer Unzahl von Blumenzwiebeln von der Staudengärtnerei Bornhöved eingedeckt, und jetzt beginnen die damals vergrabenen Schätze zu sprießen und zu blühen.
Es ist in jedem Jahr das Selbe: Im Herbst überfordert mich fast das Verbuddeln der vielen Zwiebeln, und im Frühjahr denke ich dann, dass es viel zu wenige sind, und dass ich im Herbst unbedingt noch aufstocken muss.
Kennt Ihr das?

Sozusagen als Gegengewicht zu meinem blühenden Steingarten auf der Rückseite des Hauses hab ich im Vorgarten vor der Haustür meinen Topfgarten frühlingshaft bepflanzt.
So, das waren aber jetzt eine Menge Bilder.
Vielleicht kriege ich damit ja jetzt endlich den Winter vertrieben. Ach, und so ganz nebenbei sozusagen könnt Ihr auf dem oberen Bild noch eines meiner Mosaike erspähen. Ich hab einige der Ziegel des Bodenbelags herausgehebelt, mit Mosaik verziert, und wieder an Ort und Stelle gesetzt. Die Mosaiksteine haben dort wo sie sind jetzt schon drei Winter überstanden, und ich freue mich immer sehr über die farbige Auflockerung in der Fläche. Mal sehen, vielleicht werde ich Euch davon demnächst noch mehr zeigen. Jetzt gibt es jedenfalls erstmal noch ein paar Blümchen:
Verlinkt mit Gartenglück bei Loretta und Wolfgang
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Eier aus Gips
Schon im letzten Herbst hatte ich mich daran gemacht, mit Gipsbinden zu werkeln.
Eigentlich war der Plan, Teelichthalter für den Winter zu basteln. Als die „Teelichthalter“ dann jedoch fertig waren, sahen sie doch eher wie überdimensionierte Ostereier aus. Öhemm!!!
Also ließ ich sie mal schnell im Keller verschwinden…
Aber jetzt ist ihre Zeit gekommen, und: Tadaaah!!! Hier sind sie:
Um die Eier zu basteln, kaufte ich in der Apotheke zwei Packungen Gipsbinden. Diese schnitt ich mit der Schere in handliche Stücke und legte sie dann kurz in Wasser.
Die angefeuchteten Stücke legte ich überlappend auf einen aufgepusteten Luftballon, und hängte den Ballon danach zum Trocknen auf.
Am nächsten Tag zerstach ich den Luftballon, und konnte ihn so ganz leicht aus der Gipsform entfernen.
Für meine Osterdeko stellte ich eine Primel in eines der Eier und dekorierte es dann zusammen mit einem Häschen, Perlhuhnfedern und Ostereiern auf einem Tablett.

Tja, das ist nun aus dem einen der beiden entstandenen Ostereiern geworden. Mit dem Zweiten ist mir noch nichts rechtes eingefallen. Das musste leider zurück in den Keller. Vielleicht bekommt es ja im nächsten Jahr endlich auch seinen goßen Auftritt…
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Weidenkätzchen
Schon in der nächsten Woche ist Ostern.
Und zu Ostern gehören für mich untrennbar die Weidenkätzchen.

Als Vorfreude auf das Osterfest und das damit verbundene lange Wochenende zeige ich heute diese Kätzchen.
verlinkt mit Sunday Inspirations
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Tränenkuchen, oder der beste Käsekuchen der Welt
Bei uns wird besonders am Wochenende sehr gerne Kuchen gegessen. Eigentlich ist es sogar so, dass es am Wochenende fast immer Kuchen gibt, und mit am liebsten mögen wir Käsekuchen.
Und hier zeige ich Euch nun den in meinen Augen allerbesten Käsekuchen der Welt:


Für die Interessierten unter Euch gibt es hier (natürlich) das Rezept:
Zunächst die Zutaten für den Teig:
200 Gramm Mehl
100 Gramm Zucker
70 Gramm Butter
1 Ei
1 Teelöffel Backpulver
Aus diesen Zutaten wird ein Knetteig hergestellt. Damit legt man den Boden einer Springform (26 Zentimeter) aus, und drückt den Rand recht hoch.
Für den Belag rührt man 600 Gramm Magerquark kurz geschmeidig und fügt dann folgende Zutaten hinzu:
150 Gramm Zucker,
1 Packung Vanillezucker,
1 Packung Puddingpulver Vanille,
1 Ei,
2 Eigelb, das Eiweiß aufbewahren, das wird gleich noch gebraucht,
250 Milliliter Sahne,
250 Milliliter Milch und
150 Milliliter Öl
Diese sehr flüssige Masse (keine Angst, dass soll so sein) füllt man jetzt in die mit Teig ausgelegte Springform und backt den Kuchen bei Ober-/Unterhitze im vorgeheizten Ofen bei 175 Grad für ca. 70 Minuten.
Für den Guss schlägt man die übrig gebliebenen Eiweiße mit sechs Esslöffeln Puderzucker und verstreicht diese Masse auf den vorgebackenen Kuchen. Danach wird der Kuchen noch einmal in den Ofen geschoben und für weitere 10 Minuten gebacken.
Beim Abkühlen bilden sich auf dem Guss goldfarbene Tropfen, die Tränen, die dem Kuchen seinen Namen gegeben haben.


Vor einiger Zeit hat Ines von Eclectic Hamilton einen fast identischen Kuchen mit Rezept gepostet.
Zum Vergleich könnt Ihr hier mal gucken.
Ich hab mal verglichen und einige winzige Unterschiede gefunden, und ich wollte Euch meine Version, die schon lange in unserer Familie bekannt ist, unbedingt auch zeigen.

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Moosente
Endlich habe ich die Zeit gefunden, ein wenig Osterdeko zu basteln und aufzubauen.
Angefangen hab ich vor meiner Haustür mit einer Moosente:
Als Basis für dieses grüne Ententier benutzte ich einen Rohling, den ich aus Kükendraht gefertigt habe.
Auf diesen Drahtrohling wird dann Moos aufgebracht, und mit dünnem, grünem Draht befestigt.
Beim Wickeln hab ich darauf geachtet, dass die Grundform der Ente erhalten blieb. Vor allem am Schnabel und am Hals muss man aufpassen, dass die Moosschicht nicht zu dick wird, und die Form dadurch verloren geht.
So sah nach dem Bewickeln die fertige Moosente aus.
Und nebenbei zeige ich Euch hier das erste mal meinen neuen Arbeitstisch, den mein lieber Bruder für mich gebaut hat.
Der Tisch steht draußen und ist wetterfest. Hier zeige ich ihn noch mal in seiner ganzen Pracht, und mit Ente:
Ist der nicht klasse geworden?
Mit Ablagefläche, und so angenehm hoch, dass ich mir künftig beim Werkeln nicht mehr den Rücken verbiegen werde.
Unter dem Tisch liegen schon einige Feldsteine bereit, für meine künftigen geplanten Projekte…
(Ich werde Euch auf dem Laufenden halten.)
Ach ja, und solltet Ihr Euch über die häßlichen grau-schmutzigen Platten wundern, die unter dem Tisch verlegt sind, so kann ich Euch versichern, dass die dort mit Absicht liegen. Ich hab im Laufe der Zeit überall rote Ziegel mit Graniteinfassung verlegen lassen. Unter meinem Arbeitsplatz hab ich mich aber bewusst für graue (alte) Betonplatten entschieden, um die es nicht schade ist, wenn mal mit Fliesenkleber, Farbe oder Beton herumgematscht wird. Eingefaßt wird die Arbeitsfläche aber wiederum von roten Ziegeln.
Ein Kompromiss also zwischen hübsch und praktisch.
Nun aber zurück zu meinem Entenprojekt:
Die fertige Moosente setzte ich in einen mit Erde gefüllten Blumentopf, und pflanzte noch einige Hornveilchen daneben. Als Begrenzung, oder als Nestrand sozusagen legte ich noch einen Rebenkranz darum herum.
Schließlich dekorierte ich das Entennest noch mit einigen Ostereiern und mit einer grünen Schleife.
Bisher hatte ich solche Moosenten immer zu Weihnachten angefertigt. Dekoriert mit Zapfen, Kugeln und einer roten Schleife sehen sie nämlich auch ganz zauberhaft aus.
verlinkt mit Creadienstag
verlinkt mit Spring I want you
verlinkt mit AllerEi-Aktion






























