Handgemachte Hafermehl-Honig-Seife

erstellt am 14.03.2017 von Frauke | Kategorie(n): DIY, Kosmetik

Schon lange wollte ich einmal selber Seife machen, scheute mich aber davor, mit der nicht ganz ungefährlichen Lauge zur Verseifung der Fette und Öle zu hantieren, und außerdem habe ich in diversen Anleitungen gelesen, dass die Verseifung auch durchaus schief gehen kann, so dass der Seifenansatz verdorben ist.
Vor kurzem stieß ich nun auf eine Anleitung, wie aus fertiger Rohseife eine Seife nach eigenen Vorstellungen gemacht werden kann.
„Wunderbar“ dachte ich, „das ist doch die Lösung!“ Und schon ging ich daran, mir die benötigten Zutaten zusammen zu suchen, bzw. einzukaufen.
Ich bestellte zunächst 1000 Gramm weiße Rohseife,
wobei ich mich für eine Sheabutter-Seifenbasis entschied.
Und eine Seifenform bestellte ich mir gleich noch dazu, und dann ging das Seifengießen (endlich) los!
Die Rohseife wurde mit dem Messer in kleine Würfel geschnitten, was recht leicht geht, etwa so, als würde man kalte Butter schneiden.
Und dann lässt man die Seifenstücke im Wasserbad langsam und vorsichtig schmelzen. Dabei muss man wirklich sehr vorsichtig sein, denn die Seife darf nicht über 70 Grad Celsius erhitzt werden, weil sie sonst gelb werden und verderben würde.
In die Seifenform gab ich jeweils einen gehäuften Teelöffel feine Haferflocken, und weitere 10 Teelöffel Haferflocken gab ich in den Mixer, um sie zu feinem Mehl zu zermahlen. Nachdem die Rohseife vollständig flüssig geworden war, fügte ich das feine Hafermehl sowie 10 gute Teelöffel flüssigen Honig hinzu. Das Hafermehl wirkt später auf die Haut nährend und reinigend, und hat zusätzlich einen sanften Peelingeffekt. Der Honig ist ein guter Feuchtigkeitsspender, und erhöht dazu die Schaumbildung der Seife. Außerdem fügte ich der Seife einige Tropfen Vitamin E zu, welches die Hautzellen schützt und stabilisiert, und das gleichzeitig ein natürliches Konservierungsmittel ist. Und da ich Düfte sehr gerne mag, durften einige Tropfen ätherisches Öl, hier entschied ich mich für Zimtblätteröl, nicht fehlen. Alles wurde sorgfältig unter die flüssige warme Seife gemischt, und dann in die vorbereitete Seifenform gegossen.
Da ich gleich die ganze Rohseife verarbeitet hab, hatte ich am Ende mehr Seife, als die Seifenform fassen konnte, deshalb goss ich noch einige weitere Seifen in eine Herzform, die ich zu Hause habe. Sehen die fertigen Seifenstücke nicht hübsch aus? Ich bin jedenfalls mal wieder echt begeistert.
Da ich einige der Seifen verschenken möchte, wurden sie nach dem Abkühlen noch in durchsichtige Beutel verpackt. Diese Art der Seifenherstellung ist wirklich sehr einfach, und die fertige Seife gefällt mir ausnehmend gut. Bestimmt werde ich demnächst mit weiteren Seifenrezepten herumexperimentieren, und noch mehr Seifen nach meinen Bedürfnissen und nach meinem Geschmack herstellen.
Verlinkt mit Creadienstag

Mok di dat kommodig,
Frauke
Schlagwörter: , , ,


Happy Halloween

Ideen mit Hauswurz

Geburtstagsblumen


7 Kommentare zu “Handgemachte Hafermehl-Honig-Seife

  1. Toll! Ich mache auch hin und wieder Seifen, und eine nach Zimtblättern duftende Hafer-Honig-Seife ist genau mein Ding. Sie sehen auch superschön aus, so fein herausgeputzt mit Banderole und Zellophan!
    Liebe Grüße
    Sonja

  2. Die sehen richtig toll aus. Ich habe mal Shampoo und Creme selber gemacht. Hat mir auch viel Spaß gemacht 🙂
    Viel Freude dir beim weiteren Ausprobieren,
    viele Grüße,
    Petra

  3. Genauso ging es mir auch. Ich wollte gerne mal Seife herstellen, aber traute mich nicht an das volle Programm. Ich habe auch mit Rohseife dann gearbeitet und fand es sehr gut. Dein Rezept klingt sehr „lecker“ – und das mit den Haferflocken muss ich mir merken.
    LG
    Kerstin

  4. Liebe Frauke!
    Die Seifenstücke sehen echt toll aus, was für ein schönes Geschenk!
    Die Herstellung scheint ja wirklich nicht schwer zu sein, vielleicht sollte ich mich da auch mal dran wagen.
    Liebe Grüße
    Lilly

Schreibe einen Kommentar

Dein Kommentar wird erst nach Freischaltung sichtbar.

Die folgenden Felder sind keine Pflichtfelder.
Die E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.