Bretonische Kekse, oder Traou Mad, der zweite Versuch
Wie Ihr ja schon in einem meiner vorigen Beiträge gelesen habt, versuche ich momentan bestimmte bretonische Kekse, die Traou Mad, die ich aus meiner Kindheit kenne, nachzubacken. Meine liebe Freundin Martine, hat mir nun netterweise einen Link geschickt, der mich auf den französischen Blog „La Cuisine de Bernard“ aufmerksam gemacht hat. Bei Bernard findet man ein ganzes Füllhorn der tollsten und interessantesten Rezepte, allerdings alles auf französisch.
Ich bin ganz begeistert!
Davon werdet Ihr auf meinem Blog sicher demnächst noch so manches zu sehen bekommen.
Aber das Allerbeste ist, dass Bernard ein eigenes Rezept entwickelt hat, um Traou Mad dem Original so ähnlich, wie irgend möglich nachzubacken. Offensichtlich hat er richtige Versuchsreihen gestartet, bis er selbst mit dem Ergebnis zufrieden war.
Keine Frage, das ich mir umgehend alle benötigten Zutaten und Utensilien besorgt habe, und mich ans Backen gemacht habe. Ist klar, oder?
Das Rezept von Bernard findet Ihr hier, für alle Nicht-Franzosen gibt es das Rezept hier als Übersetzung, denn Google Übersetzer oder ähnliche Progamme weisen ja doch so einige Schwächen auf, oder?
Fangen wir mit den Zutaten an:
40 Gramm Eigelb, bei mir waren das zwei Stück,
170 Gramm Zucker,
260 Gramm französische gesalzene Butter (demi-sel, „halb gesalzen“)
30 Gramm Vollmilch,
400 Gramm Mehl,
1/2 Teelöffel Backpulver,
Magermilch zum Bestreichen
Die gesalzene Butter wird zunächst mit dem Zucker vermischt. Dazu gibt man das Eigelb und die Vollmilch und verrührt Alles sorgfältig so lange, bis eine schöne Creme entstanden ist. Man rührt das Backpulver in das Mehl, und gibt dann die Mehl- Backpulvermischung in einem Schwung zu der Butter-/Eiercreme, um sie darunter zu kneten, bis ein homogener geschmeidiger Teig entstanden ist.
Man gibt den fertigen Teig zwischen zwei Lagen Backpapier und rollt den Teig zwischen den Papierlagen auf ca. 6 Millimeter aus. Der ausgerollte Teig sollte nun für eine halbe Stunde in den Kühlschrank gelegt werden, um dort schön durchzukühlen. Und jetzt braucht man Metallringe, um Kreise aus der Teigplatte auszustechen. Im Original haben die Kekse einen Durchmesser von 6 Zentimetern, ich habe aber nur Ringe mit 5 Zentimetern Durchmesser gefunden.
Und jetzt kommt der Clou:
Man lässt die ausgestochenen Kekse in den Metallringen und setzt diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
Selbstredend braucht man wegen dieser Besonderheit eine ganze Menge Metallringe. Man könnte diese preiswert erhalten, indem man sie aus einer Konservendose ausschneidet. Ich hab mich einfach dafür entschieden, eine Anzahl von Ringen in verschiedenen Größen zu kaufen, die es im Set zu kaufen gab. Dadurch hatte ich große, kleine und mittel große Kekse, was ich eigentlich ganz lustig fand.
Die Kekse werden jetzt mitsamt den Metallringen im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad Unter-/Oberhitze gebacken. Nach 12 Minuten Backzeit nimmt man das Backblech aus dem Ofen, drückt eine Vertiefung in die Mitte der Kekse und bestreicht die Kekse mit der Magermilch. Bernard entfernt bei diesem Arbeitsgang auch gleich die Metallringe, das ist mir nicht gelungen, die Angelegenheit war mir einfach zu heiß. Also ließ ich die Ringe dort, wo sie waren, und schob das Backblech für weitere 5 bis 6 Minuten in den Ofen, bis sie schön goldgelb waren.
Ach ja, der aufmerksame Leser hat sicher gemerkt, dass ich die Vertiefungen schon vor dem ersten Backen in die Kekse gedrückt hatte. Da hatte ich bei Bernard nicht richtig nachgelesen. Das Ergebnis war, dass die Vertiefungen nach dem Backen kaum noch zu sehen waren, und dass ich es wie oben beschrieben noch einmal machen musste…
Nach dem Abkühlen ließen sich die Ringe ohne Probleme entfernen, und die Kekse wurden zum Aufbewahren in eine dicht schließende Keksdose gefüllt.
Naja, nicht alle Kekse, denn die meisten wurden sofort von mir und meiner Familie aufgegessen.
😉
Also, ich muss sagen, diese Traou Mad sind wirklich gut gelungen, und schmecken super lecker, und um Bernard frei übersetzt zu zitieren:
Die Kekse werden nach der magischen Formel: Eier-Butter-Zucker-Mehl hergestellt, Zutaten, die in immer unterschiedlichen Konzentrationen und/oder Zusammensetzungen die verschiedesten leckeren Ergebnisse hervorbringen.
verlinkt mit Creadienstag
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Lauschiges Plätzchen

Viele Jahre lang hab ich mir für unsere hintere Gartenecke eine gemütliche Laube gewünscht. Vor einigen Jahren nun hat sich dieser Wunsch erfüllt, und die Laube ist inzwischen im wahrsten Sinne des Wortes zu einem lauschigen Plätzchen herangewachsen.
Hier kann man lesen, entspannen, träumen, und vieles mehr. Und sie bietet von meinem Wohnzimmerfenster aus gesehen inzwischen einen wunderschönen Anblick.
Wer mehr von meinem Garten sehen möchte, kann das gerne hier tun.
verlinkt mit Sunday Inspirations
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Im Norden von Schleswig-Holstein
Ich muss Euch heute unbedingt von unserem wunderschönen Tag nahe der Geltinger Bucht erzählen. Zur Sunday Inspiration hatte ich Euch ja dazu schon ein einzelnes Bild gezeigt, aber da gab es natürlich noch sehr viel mehr zu sehen:

Wir hatten uns mit Freunden getroffen, die wie jedes Jahr in Schleswig-Holstein Urlaub machen, und an diesem Tag mal wieder entdeckt, wie wunderschön unser Schleswig-Holstein ist.
Unser Besuch führte uns in den kleinen Ort Nieby nahe der dänischen Grenze, und unmittelbar am Naturschutzgebiet Geltinger Birk gelegen. Besonders lustig fanden wir es, dass unsere Handys uns bei Ankunft in Nieby mit dem Text: „Willkommen in Dänemark, ab jetzt zahlen Sie Roaming Gebühren.“ bedachten…
🙂
Es gibt dort oben eine unglaublich liebliche, weite Landschaft mit jeder Menge blühendem Weißdorn, weite grüne Felder, landschaftstypische Knicks, wunderschöne Häuser in gepflegten Gärten, wobei der dänische Einfluß nicht zu übersehen ist. Aber seht selbst:
Und in diesem schönen Haus, umgeben von einem tollen Bauerngarten hatten sich unsere Freunde eingemietet:
Hof Alsen:
Bevor wir uns zu einem ausgedehten Spaziergang aufmachten, saßen wir bei anfangs noch etwas kühlem Wetter in dem oben gezeigten Wintergarten zu einem gemeinsamen Essen, und machten uns dann auf durch das Naturschutzgebiet in Richtung Ostsee.
Natürlich hab ich am Strand wieder jede Menge Muscheln und Kieselsteine aufgesammelt und für mein nächstes Mosaikprojekt nach Hause getragen. Das versteht sich ja von selbst, oder?
Tja, und weil ich doch Leuchttürme so mag, und dieser hier ordnungsgemäß rot/weiß geringelt ist, zeige ich Euch zum Abschluß dieses Bilderreigens noch einmal den Leuchtturm:
So, das war es dann erstmal vom nördlichen Zipfel meiner Heimat. Wer Langeweile hat, und nicht zu weit entfernt wohnt, dem sei ein Ausflug hierher wärmstens empfohlen.
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Aktuelles aus dem Garten
Nun haben wir schon Anfang Juni, da wird es mal wieder allerhöchste Zeit, Euch einige aktuelle Eindrücke aus meinem Garten zu zeigen.
Fangen wir doch mal mit meiner Laube an. Die hab ich Euch nämlich noch überhaupt nie gezeigt.
Taddaah! Ist das nicht ein lauschiges Plätzchen?

Nun muss ich auch zugeben, so schön eingewachsen wie in diesem Jahr war die Laube bisher noch nicht, und die Wisteria blüht auch das allererste mal. Juppieh!
Und dieser Duft…! Hach!
Direkt an der Laube gibt es auch noch meine geliebte Eden Rose, die (leider) noch nicht blüht, die aber eine Menge dicke Knospen angesetzt hat…
Man darf gespannt sein!
Und gegenüber der Laube, direkt am Steingarten blühen zur Zeit diese tollen Schwertlilien, Iris Barbata würde ich schätzen:
Und dann muss ich Euch unbedingt noch meinen Zierlauch zeigen. Ich habe davon zur Zeit einige verschiedene Exemplare in voller Blüte.
Hier ist schon mal einer in weiß,
hier in lila, flankiert von meinen Glasblumen vom Kunsthandwerkermarkt,
und dann noch dieses kleine weiße Allium, das sich im Steingarten wohlfühlt:
Neben dem kleinen weißen Allium seht Ihr noch ein Blümchen, dessen Name mir einfach nicht einfallen will. Ich kultiviere es schon seit einigen Jahren in diesem kleinen Topf, und es blüht zuverlässig in jedem Jahr. Kurz nach der Blüte zieht das Blümchen komplett ein, ich stelle den Topf dann an die Seite, und kümmere mich eigentlich nicht mehr darum, bis dann im nächsten Frühjahr wieder die ersten grünen Blättchen sprießen.
Ich bin immer ganz glücklich, wenn sich dieser kleine Freund gerade mal wieder blicken lässt. Und blühen tut er wirklich immer wunderschön und ausdauernd.
Mein Garten gehört immer zu meinen liebsten Betätigungsfeldern, und für mich ist die Pflege und Gestaltung des Gartens eine kreative Herausforderung, der ich mich mit großer Freude widme. Deshalb verlinke ich diesen Beitrag heute mit Creadienstag.
Und zum Schluß dieses Beitrages will ich unbeding noch das Ergebnis meiner Verlosung anlässlich meines Bloggeburtstages am 5. Mai bekanntgeben. Erinnert Ihr Euch?
Also, ich muss Euch sagen: Die Verlosung fällt aus!
Jawohl, es haben sich nämlich nur insgesamt zwei Personen an der Aktion beteiligt, und deshalb bekommen beide Teilnehmerinnen ein Überraschungspäckchen, ganz ohne Verlosung.
Jutta und Swenja, Ihr zwei habt ja schon je eine Benachrichtigungsmail von mir erhalten, näch?
Die Pakete gehen demnächst für Euch auf die Reise.
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Geltinger Birk
Am Wochenende waren wir zu einem wunderschönen Ausflug ganz im Norden von Schleswig-Holstein: In der Geltinger Birk. Ein ausgedehtes Naturschutzgebiet direkt an der Ostsee.
Heute zeige ich nur dieses schöne grüne Gerstenfeld, das ich dort in der Nähe fotografiert habe.
Mehr Bilder von diesem Ausflug werde ich demnächst gesondert posten, denn bei den Sunday Inspirations ist ja immer nur ein einziges Bild erlaubt, näch!
Also, wer mehr sehen will, kiekt mol wedder in.











































