Ein Wochenende in Berlin

erstellt am 21.12.2016 von Frauke | Kategorie(n): Reisen

Was gibt es Inspirierenderes, als eine Reise, und sei sie auch noch so kurz?
Am Wochenende um den dritten Advent unternahm ich zusammen mit vier lieben Freundinnen eine Kurzreise nach Berlin, wo wir vor allem die weihnachtliche Atmosphäre und die diversen Weihnachtsmärkte genießen wollten.
Inzwischen haben sich die Ereignisse leider überschlagen und die Stichworte „Weihnachtsmarkt“ und „Berlin“ haben eine ganz andere Bedeutung kommen, als noch vor wenigen Tagen. Trotzdem werde ich Euch heute von meiner Berlinreise erzählen, die vor dem verheerenden Ereignis von Montag Abend stattfand.
Wir fünf Freundinnen kennen uns seit 35 (!) Jahren, und treffen uns regelmäßig mindestens zwei Mal im Jahr, und alleine das finde ich schon echt bemerkenswert.
Zu unserem diesjährigen Herbsttreffen unternahmen wir erstmals eine kleine Reise, und verabredeten uns im weihnachtlich geschmückten Berlin.
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Wir gönnten uns zu diesem Anlass ein überaus üppiges Frühstück im Dachgarten – Restaurant im Deutschen Bundestag.
Wer dort einkehren will, muss sich rechtzeitig anmelden und einen Tisch reservieren. Man wird dann an der Warteschlange, die sich zur Besichtigung der Kuppel vor dem Gebäude befindet, vorbeigeleitet und eingelassen.
Tolles Gefühl, wenn man an den Schlange stehenden Menschen einfach vorbeigeht und wie ein VIP hereingelassen wird.
🙂
Das Restaurant liegt auf Höhe der Kuppel, und wir genossen unser Frühstück über den Dächern Berlins sehr.

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Selbstredend stand danach ein Besuch und eine ausgiebige Besichtigung der Kuppel an. Ich war von diesem Bauwerk regelrecht geflasht und konnte gar nicht aufhören, mich über die besondere Architektur und den Ausblick auf die Stadt zu freuen.

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Und hier ist nun auch des Rätsels Lösung vom letzten Sonntag. Das Bild zeigt einen Teil der in der Kuppel des Bundestages eingebauten Spiegelsäule von oben gesehen, mit Blick in Richtung des Plenarsaals.

Später ging es auf die diversen berliner Weihnachtsmärkte, angefangen beim Schloß Charlottenburg, dann mit dem Bus zum Gutshof Britz, auf dessen Gelände ein mittelalterlicher Markt abgehalten wurde.

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Wir besuchten dann auch den Gendarmenmarkt, auf dem es allerdings derartig voll war, dass wir eine weitere Besichtigung dort schnell wieder aufgaben. Ruhiger ging es statt dessen im Kaufhaus Dussmann zu, in dessen Untergeschoss wir uns im Restaurant – Café Ursprung direkt unter dem vertikalen Garten einen Cocktail schmecken ließen.

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Dieser vertikale Garten wurde von dem französischen Botaniker und Gartenarchitekten Patrick Blanc entworfen und unter seiner Leitung aufgebaut.
Ich bin vor einigen Jahren schon in Berlin gewesen, und sah die Gartenwand bei Dussmann damals das erste Mal, jetzt war ich hoch erfreut, den Garten nach wie vor lebendig und gepflegt vorgefunden zu haben.

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Abschließend kann ich sagen, dass wir eine sehr schöne, interessante und stimmungsvolle Zeit in Berlin verbrachten. Ganz Berlin ist überaus reich und wunderschön weihnachtlich geschmückt und mutet deshalb selbst fast so an, wie ein einziger riesiger Weihnachtsmarkt, ergänzt durch manche Dekorationen, die doch ein wenig skuril anmuten…

blauer-baum_660x921Und mit diesem Bild von einem besonderen Weihnachtsbaum, der auch noch ständig seine Farben wechselte, von blau über weiß hin zu grün, gelb und sogar pink und rot, schließe ich meinen Bericht über unseren Kurztripp nach Berlin. Dieser „Baum“ ist so schrill und entspricht eigentlich so gar nicht meinem Geschmack, aber gerade weil er so anders ist, gefiel er mir dann irgendwie doch…

Berlin ist doch immer wieder eine Reise wert!

(Auch durch Anschläge und andere Grausamkeiten sollten wir uns nicht davon abhalten lassen, unser Leben nach unserer Façon zu leben und zu genießen.)

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Mok di dat kommodig,
Frauke


Kürbisgeister

Zinkwanne

Salisbury, England


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