Wechseljahres Trank mit Rotkleeauszug

erstellt am 23.10.2017 von Frauke | Kategorie(n): Essen und Trinken

Neulich entdeckte ich in der Beilage zu unserem Tageblatt, in der „Land & Leute“ etwas Interessantes, nämlich einen Artikel über den Rotklee, in dem man hormonartige pflanzliche Sekundärstoffe entdeckt haben soll, die bei der Bewältigung von typischen Wechseljahresbeschwerden, wie Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen unterstützen sollen.
Nun bin ich persönlich mit diesen Problemen relativ wenig geschlagen, aber bei Freundinnen und Familie ist dies durchaus immer mal wieder ein Thema.
Altersbedingt eben… Ähem!
🙂
Aber neugierig wurde ich doch.
Als eine mögliche Anwendungsart wurde ein Rotkleetee empfohlen:
1 Esslöffel getrocknete Blüten auf eine Tasse heißes Wasser geben, und täglich ein bis zwei Tassen davon trinken.
Und die zweite Anwendungsmöglichkeit ist die Herstellung eines Schnapses mit Rotkleeauszug, der natürlich in Maßen, genossen auch helfen soll. Naja, und da ich momentan ja so alles und jedes entweder zu Marmelade, oder zu Schnaps verarbeite, war klar, dass ich mich umgehend an die Produktion eines Wechsejahrestrankes, oder -schnapses machen musste.
Hier gebe ich Euch erst einmal das Rezept:
1 Zweig Pfefferminze
6 Blätter Salbei
20 frische Rotkleeblüten
1 Liter Doppelkorn
100 g weißer Kandis
Alle Zutaten gesäubert und geputzt in ein großes verschließbares Glas geben, hell stellen und immer mal durchschütteln.
Nach vier Wochen seiht man den fertigen Schnaps durch ein Baumwolltuch, und füllt ihn in saubere Flaschen ab. Diese sollte man noch 2 bis 4 Wochen ruhen lassen, dadurch wird der Geschmack noch etwas milder. Tja, und während meine neueste Schnapsvariation so vor sich hin reifte, passierte mir etwas gänzlich Unerwartetes:
Ich bekam plötzlich und ohne jede Vorwarnung heftige körperliche Reaktionen auf Pfefferminze!
Die darin enthaltenen ätherischen Öle können offensichtlich zu starken Allergien und/oder Unverträglichkeiten führen, die nach meinen Recherchen sogar lebensbedrohlich werden können. Und da ich für den Wechseljahresschnaps auch Minze verwendet hatte, kann ich ihn nun selber nicht ausprobieren. Schade eigentlich!
Aber Ihr wisst ja: wat den een sin Uhl is den annern sin Nachtigall.
Also füllte ich den fertigen Schnaps kurzerhand in lauter kleine Fläschchen ab, und werde ihn dann eben unprobiert an meine Mädels verschenken.
Und nun bin ich sehr gespannt, auf die Berichte der Beschenkten, ob der Trank gewirkt hat.
Habt Ihr schon Erfahrungen mit Rotklee gemacht?

Verlinkt mit Freutag

Mok di dat kommodig,
Frauke


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